Nachrichten

Nachrichten

Der Fall der Berliner Mauer – 20 Jahre danach

Der Fall der Berliner Mauer – 20 Jahre danach

09.11.2009 16:12:16

Die Welt feiert den Berliner Mauerfall

 

Mit Staatsgästen aus aller Welt haben Bundespräsident Köhler und Kanzlerin Merkel in Berlin den 20. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert. Zugleich erinnerten Installationen und Aktionen in aller Welt an das große Ereignis.

 

 

Mehr als 30 aktive und ehemalige Staatenlenker, mehrere Friedensnobelpreisträger, ehemalige Bürgerrechtler, viele Touristen und noch mehr Berliner Bürger haben sich am Montag (09.11.2009) in Berlin versammelt, um den Fall der Mauer zu feiern. Bundespräsident Horst Köhler würdigte das historische Ereignis als Zeichen für eine "Epochenwende zu Freiheit und Demokratie".

Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Tag des Mauerfalls nicht nur als Feiertag für die Deutschen, sondern für ganz Europa. Die Öffnung der Mauer sei die "Erfüllung eines Traums". Merkel mahnte allerdings weitere Anstrengungen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland an: "Die deutsche Einheit ist noch nicht vollendet." Zugleich sprach sie sich für eine neue globale Ordnung aus. Die Nationalstaaten müssten Kompetenzen an multilaterale Organisationen wie die Europäische Union abgeben.

Symbolischer Spaziergang an Bornholmer Brücke

"SymbolischerBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Symbolischer Besuch der Bornholmer Brücke: Gorbatschow, Merkel und Walesa

Mit den ehemaligen Präsidenten Polens und der Sowjetunion, Lech Walesa und Michael Gorbatschow, sowie Bürgerrechtlern und Zeitzeugen überquerte Merkel am Nachmittag symbolisch den ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße. Er war der erste Grenzübergang in Berlin, der unter dem Druck der DDR-Bürger in der Nacht des 9. Novembers 1989 geöffnet wurde. Dort strömten damals die ersten Menschen aus dem Osten Berlins in den Westen.

Merkel bedankte sich dabei bei Gorbatschow: "Sie haben mutig Dinge geschehen lassen. Das war mehr, als wir erwarten konnten." Gorbatschow rief dazu auf, sich allen neuen Trennlinien in der Welt entgegenzustellen. Zugleich erinnerte er daran, dass die jahrzehntelange deutsche Teilung Konsequenz des NS-Vernichtungskrieges war, bei dem Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten.

Köhler empfing die Staatsgäste am Abend in seinem Berliner Amtssitz. Unter ihnen waren die Präsidenten von Russland und Frankreich, Dmitri Medwedew und Nicolas Sarkozy, US-Außenministerin Hillary Clinton sowie Altbundespräsident Richard von Weizsäcker. Der Wandel, der auf den Mauerfall folgte, habe das Gesicht Europas verändert, sagte Köhler. Mit dem Ende des Kalten Krieges seien jedoch keineswegs alle Probleme gelöst worden. Vielmehr habe sich gezeigt, dass der Ost-West-Konflikt Probleme wie Armut und Hunger nur in den Hintergrund gedrängt habe.

Dominosteine beim "Fest der Freiheit"

"DerBildunterschrift: Der Schauplatz der zentralen Feier: das Brandenburger Tor

Höhepunkt der Feierlichkeiten war am Abend das "Fest der Freiheit" am Brandenburger Tor mit zehntausenden Besuchern, die sich auch vom Regen nicht abschrecken ließen. Dabei wurde eine 1,5 Kilometer lange Reihe von 1000 Dominosteinen aus Styropor der Reihe nach zum Umsturz gebracht – als Symbol für den Sturz der Mauer. Den Anstoß dazu gab unter anderem Polens früherer Präsident Lech Walesa.

Die Feierlichkeiten hatten am Morgen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Berliner Gethsemane-Kirche begonnen, an dem auch Köhler und Merkel teilnahmen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hob hervor, dass die Einheit ohne Gewalt und Blutvergießen erreicht worden sei. In dem Gottesdienst wurde auch an die NS-Pogrome vom 9. November 1938 erinnert.

"BischofBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Bischof Huber erinnerte an die Kraft der Kerzen

Der Berliner evangelische Bischof Wolfgang Huber erinnerte an die "Macht der Kerzen und Gebete". Damit hätten die Menschen der Einschüchterung Widerstand entgegengesetzt. Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischöfin Margot Käßmann, bezeichnete den Fall der Mauer als Wunder: "Dass Gebete und Kerzen eine Diktatur in die Knie zwingen könnten, haben wir manchmal ja selbst nicht zu hoffen gewagt", sagte die Bischöfin. Die Einheit sei möglich geworden durch eine Revolution ohne Blutvergießen.

Gedenken auch an Pogromnacht

Neben den Feiern zum Mauerfall fanden in ganz Deutschland Gedenkfeiern anlässlich des Jahrestages der NS-Pogrome vor 71 Jahren statt. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 schürten die Nationalsozialisten Ausschreitungen gegen Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnhäuser. Die Pogrome gelten als Auftakt zur systematischen Verfolgung der Juden, die in den Holocaust mündete.

Weltweite Feiern zum Mauerfall

Die Öffnung der Mauer wurde in vielen Ländern mit Kunstaktionen, Installationen, Ausstellungen und Diskussionen gewürdigt. Von Asien bis in die USA wurde so an den "Wind of Change" vor 20 Jahren erinnert. In Warschau, Sofia und Los Angeles wurden Mauern symbolisch eingerissen. In Paris stellten etwa 100 Künstler, Sänger und Musiker den Weg von der Teilung Europas zur Wiedervereinigung künstlerisch dar.

"DieBildunterschrift: Die schmelzende Eismauer in London

In London ließ ein Künstlerpaar eine 3,5 Meter hohe Mauer aus Eisblöcken dahinschmelzen. In Südkorea ließen Demonstraten einen Luftballon mit 2.500 Flugblättern über die Grenze nach Nordkorea fliegen.

Eine echte Mauer rissen Hunderte Palästinenser im Westjordanland nieder. Mit Hilfe eines Drahtseils und eines Lastwagens brachen sie ein acht Meter hohes Mauersegment nieder. In der Nähe des Kalandija-Grenzübergangs entstand so eine kleine Lücke zwischen dem Westjordanland und Ostjerusalem. Die Demonstranten schwenkten palästinensische Fahnen und forderten den vollständigen Abbau der Sperranlage. Die Organisatoren erklärten, dass die israelische Mauer länger und höher als die ehemalige Mauer in Berlin sei.

Autor: Reinhard Kleber (epd, dpa, ap, afp)
Redaktion: Martin Schrader

DW

Neues Schuljahr beginnt !
Neues Schuljahr beginnt !
17.09.2018 09:00:00
Neues Schuljahr beginnt – 64.000 Erstklässler
WYARA, NADESCHDA und LJUBOV (Glaube, Hoffnung und Liebe) und ihre Mutter SOPHIA
Namenstag von allen mit den Namen Wjara, Vera, Veronika, Nadeschda, Nadja, Ljuben, Ljubomir, Ljuba, Sophia, Sofka, Sevda.
KRASTOVDEN (Der Kreuztag)
KRASTOVDEN (Der Kreuztag)
14.09.2018 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Krastina, Krastjo, Krastan, Kantscho, Stavri.
Plovdiv ist wieder Bühne auf dem Kreuzweg
Das 22. Theaterfestival “Bühne auf dem Kreuzweg” startet heute Abend mit der Premiere von “Der Aufstieg” des Plovdiver Dramatischen Theaters.
Jahrestag in unserer Geschichte: im Jahre 924 schließen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos temporären Frieden
924 schlossen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos vor den Mauern von Konstantinopel ein temporäres Friedensabkommen. Simeon I. (893 - 927) war der dritte Sohn Boris', dem ersten christlichen Herrscher Bulgariens. Simeons Regierungszeit stand im Zeichen eines Krieges gegen Byzanz (obwohl er dort erzogen worden war), in dessen Verlauf die Bulgaren ihr Territorium beträchtlich ausweiten konnten. Simeon marschierte mehrmals vor die Tore Konstantinopels, konnte die Stadt aber freilich nie einnehmen. Unterstützung erhielten die Bulgaren während der Kämpfe von den Petschenegen, während sich die Ungarn und die Kroaten mit Byzanz verbündeten.Seine Regierung wurde später das "goldene Jahrhundert" der bulgarischen Kultur benannt. Gründe dafür waren die Verbreitung des slawischen Alphabets in Bulgarien und das Entstehen vieler Bücher in slawischer Sprache. Simeon I. verlegte die Hauptstadt von Bulgarien nach Preslav, weil er den neu christianisierten Staat von den heidischen Wurzeln seiner Vorfahren lösen wollte. Preslav selbst ließ er ausbauen und zahlreiche Kirchen und Klöster errichten.Während der Regierung von Simeon I. umfasste das bulgarische Reich die heutigen Territorien von Bulgarien, Rumänien und Mazedonien sowie große Teile von Serbien, Albanien und Griechenland. 908, ein Jahr nach einem Sieg Simeons über das byzantinische Heer bei Acheloj, wurde die bulgarische orthodoxe Kirche Patriarchalkirche.. 919 verheiratete er seine Tochter Helene mit Kaiser Konstantin VII und wurde im Jahr darauf zum Mitkaiser erhoben.Simeon I. starb aufgrund eines Herzinfarktes am 27.Mai 927.  
MARIÄ GEBURT (Die Geburt der gesegneten Mutter Gottes)
In der Nacht auf Mariä Geburt mussten die Kranken ein spezielles Ritual vollführen, genannt sarek (vom bulgarischen Wort für Schwur, Gelübde abgeleitet).Zunächst musste ein Ritualbrot gebacken werden, das mit einem Armband einer jungen Braut und einer gebastelten Puppe geschmückt wurde. Das Brot musste mit Honig bestrichen werden.Wenn das Brot fertig war, gab man es dem Kranken, der es brach. Das erste Stück warf er in den Schornstein und das zweite aß er, indem er sprach: „Solange ich lebe, soll es für die Krankheit Honigbrot geben, und für mich – ewige Gesundheit!“ Dann goss er ein paar Tropfen Rotwein auf den Boden, die für die Krankheit gedacht waren, und trank selbst den Rest aus. Die alten Menschen pflegten zu sagen, dass sich danach die Krankheit verabschiedet.Die Verehrung der gesegneten Jungfrau Maria findet an 5 Tagen im kirchlichen Kalender statt. Die Heilige Mutter Gottes wird von der Orthodoxen Kirche an folgenden Festtagen verehrt:• 25. März, Verkündung des Herrn an Maria, der Tag, an dem der Engelsbote Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigte (“Blagoveschtenie” Tag in Bulgarien)• 15. August, Mariä Himmelfahrt (Goljama Bogoroditsa in Bulgarien)• 21. November, Mariä Tempelgang oder Mariä Opferung• 2. Februar , Darstellung des Herrn im Tempel• 8.September, die Geburt der Heiligen Mutter Gottes.
Bulgarien feiert Tag seiner Vereinigung
Am 6. September begeht Bulgarien 125 Jahre seit der Vereinigung von Fürstentum Bulgarien und Ostrumelien. Nach der Befreiung des Landes von der türkischen Fremdherrschaft wurde kraft des Berliner Vertrages im Jahr 1878 Südbulgarien, das auf Bestehen der britischen Diplomatie Ostrumelien genannt wurde, vom bulgarischen Staat getrennt und erneut in das Osmanische Reich eingegliedert. Die bulgarische Bevölkerung konnte diese ungerechte Entscheidung nicht akzeptieren. In ganz Südbulgarien fanden Massendemonstrationen und Versammlungen zur Unterstützung der Vereinigung statt. Der Widerstand der Bulgaren führte mehrere Jahre später zum Erfolg. Am 6. September 1885 wurde in Plowdiw die Vereinigung vom Fürstentum Bulgarien mit Ostrumelien erklärt. Damit gewann unser Land an politischer, wirtschaftlicher und geistiger Macht.Anlässlich der Vereinigungsfeiern wurden im ganzen Land Gottesdienste zum Angedenken an jene heldenhaften Bulgaren zelebriert, die ihr Leben und Werk der Vereinigung unseres Vaterlands gewidmet haben.
Nationale Herbstausstellungen in Plowdiw lenken den Blick „jenseits der Oberfläche“
Die diesjährigen Nationalen Herbstausstellungen in der südbulgarischen Stadt Plowdiw schauen jenseits der Oberfläche und das mittels den individuellen Empfindungen von 10 Gegenwartskünstlern und deren Interpretationen von Geheimnissen, die sich den Blicken Uneingeweihter entzogen haben. Wie in einem Zaubertheater werden den Dingen Dimensionen verliehen, damit sie ihre bisherigen Konturen verlassen können...
Започва Есенният салон на изкуствата
Виртуози откриват Есенния салон на изкуствата
SIMEONOVDEN (St. Simeon Stylites)
SIMEONOVDEN (St. Simeon Stylites)
01.09.2018 08:00:00
Jeder, der den Namen Simeon trägt, feiert an diesem Tag seinen Namenstag.