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Aleko Konstantinov - Der Glücksvogel (13. Januar 1863 – 11. Mai 1897)

Aleko Konstantinov - Der Glücksvogel (13. Januar 1863 – 11. Mai 1897)

11.05.2011 09:33:12

Aleko Konstantinov wurde 1863 in Svischtov an der Donau geboren. 1878 begann er mit seinem Studium in Nikolaev, Russland. Zu dieser Zeit erschienen auch seine ersten Poeme. Aleko schrieb Theaterstücke, komponierte Musik, sogar eine kleine Operette. 1885 absolvierte er sein  Jura-Studium an der Universität in Odessa und kehrte in seine Heimatsstadt zurück.

Aleko reiste gern. 1889 besuchte er die Weltausstellung in Paris, 1889 - diese in Prag und 1993 - in Chikago. Er bereiste ganz Bulgarien und wanderte oft in den Gebirgen. Seine Reiseberichte hatten das Ziel, allen die Schönheit des Landes näher zu bringen. Er wurde der Gründer der organisierten touristischen Bewegung in Bulgarien, indem er am 27. August 1895 mit einer Gruppe von 300 Wanderern den Gipfel Cherni Vrah (2290m) bestieg.

Seine Reisebeschreibung "Nach Chikago und zurück", sowie die mehrteilige "Erzählung von einem gegenwärtigen Bulgaren" - "Baj Ganjo", erschienen als Ergebnis der zahlreichen Reisen des Schriftstellers, aber auch als Ausdruck seines Widerstandes gegen alles Kleinliche, Unanständige und Gemeine in der Gesellschaft des jungen bulgarischen Staates.

Der bürgerliche Mut und das literarische Talent machten Aleko Konstantinov sehr beliebt, und seine Freunde nannten ihn "den Glücksvogel".

Alekos Satiren und Feuilletons haben einige unsaubere Vertreter der bulgarischen Gesellschaft, darunter auch einige Machthabende, schwer betroffen, und sie konnten ihm nicht vergeben. Am 11. Mai 1897 wurde er von einem Geheimpolizisten erschossen.

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Gotse Deltschev (1872-1903) ist an diesem Tag geboren
“ Ich nehme die Welt als einen Platz für kulturellen Wettbewerb zwischen den Völkern wahr “
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Heute ist ATANASSOV DEN (der Tag des heiligen Athanassius)
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Dieses Fest ist das erste von dem Komplex “ Antonovden - Atanassovden “ (im Zeitraum 16.-18.Januar) und ist eine Vorbereitung auf die nächsten zwei großen Feste.
St.TATIANATAG
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12.01.2020 09:00:00
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BABINDEN ( Omastag) – der Tag der alten Geburtshelferinnen
Bekannt ist die Sage über den ägyptischen König (Faraon), der den alten Frauen-Hebammen befahl, jeden neugeborenen judischen Jungen zu töten. Die alten Frauen jedoch taten das nicht, weil sie Angst vor Gotte hatten. Deshalb wurden sie von Ihm mit Gutem beschenkt.Babinden ist ein Feiertag, der die  alten Geburtshelferinnen, die früher trotz ihren jungen Jahren liebevoll „Omas“ genannt wurden, ehrt.  Das Fest hat drei Hauptrituale: Erstens-das Baden der kleinen Babys ( gewöhnlich tut das die alte Frau – die Geburtshelferin „die Baba “), mit vielen Segenssprüchen begleitet; zweitens - das rituelle Bestreichen der kleinen Kinder mit Honig und Butter, und drittens – das Beschenken der Baba mit Wolle und Ritualkringeln. Am Fest beteiligen sich alle jungen Frauen, denen die Baba  im vergangenen Jahr Geburtshilfe geleistet hat. Sie bringen Brot, Baniza (Blätterteigkuchen mit Käse), gebratenes Huhn und Wein mit. Sie waschen der alten Frau die Hände, beschenken sie mit  Hemden, Schürzen und Strümpfen. Das Fest endet mit dem so genannten “Wletschugane”-Ritual ( das Baden der alten Frau). Die Frauen bringen die alte Hebamme zum Fluss oder zum Brunnen und führen das  Zeremoniellbaden durch. Alle Frauen sind mit rotem Paprika und Wolle geschmückt. Dabei singen sie Lieder mit erotischen Motiven und tanzen. Zum Fest sind keine Männer zugelassen. Auf dem Weg zum Fluss necken die Frauen mit den Männern, die sie treffen. Dann baden sie die alte Frau und bringen sie in ihr Haus zurück.
Namenstag von allen mit den Namen Ivan, Vanjo, Vanja, Joan/Ioan, Joanna/Ioanna, Jonko/Jonka, Joto, Ivajlo, Ivo, Ivona, Kalojan, Jan/Jean, und Janna ( alle diesen Namen haben die Grundbedeutung "Gott ist Gnadig").