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195 Jahre seit dem Tod von Sofronij Vratschanski

195 Jahre seit dem Tod von Sofronij Vratschanski

23.09.2008 10:41:07

Sofronij Vratschanski wurde  1739 in Kotel geboren und 1813 in Bukarest gestorben. Sein Geburtsname war Stojko Wladislawow. Sophronius war ein bulgarischer Bischof, Historiker, Schriftsteller und einer der Aktivisten der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt.

Als Jugendlicher besuchte Sophronius eine griechischsprachige Schule in Kotel. Später arbeitete er als Lehrer. Der Überlieferung nach soll ihn Païssi von Hilandar nach einer Begegnung dazu angeregt haben, eine Abschrift der „Slawo-bulgarischen Geschichte“ zu fertigen. Diese Abschrift gilt als die erste der Stadt Kotel. Er vermachte diese Ausgabe seiner Stadt und hinterlegte sie in der „Peter und Paulus“ Kirche, damit jeder sich über die Geschichte seines Volkes informieren konnte. 1762 wurde Sophronius in seiner Heimatstadt Kotel zum Priester[1] geweiht. 1792 verließ er Kotel wegen Differenzen mit einem Mitbruder. In der nachfolgenden Zeit war er als Priester in der Region um Karnobat tätig. Danach siedelte er nach Arbanasi um, wo er sich großer Beliebtheit erfreute. Von dort aus unternam er mehrere Reisen. Er besuchte die heiligen Klöster in Athos und das Rila Kloster. Nach dem Tod seiner Frau trat er selbst unter den Namen Serafim ins Kloster Kapinowo bei Weliko Tarnowo ein, dessen Leitung er wenig später übernahm.

Am 13. September 1794 wurde er zum Bischof von Wraza geweiht, woraufhin er sich nur noch Sofronij nannte. Seit Jahrhunderten war er der erste bulgarische Bischof. Die Gegend von Wraza war in dieser Zeit sehr unruhig. Der osmanische Verwalter der Region Widin - der Bosniake Pascha Osman Pazvantoğlu rebellierte gegen die Osmanen. Bürgerkriegsähnliche Zustände waren an der Tagesordnung. Während der Kämpfe wurde die Region Opfer von marodierenden türkischen Freischärlern (Başı Bozuk) und Tscherkessen. Die Bulgarische Bevölkerung flüchtete in die Nachbarstaaten und nach Russland. Wegen chaotischer Zustände konnte auch Sofronij kaum seine Aufgaben als Bischof erfüllen und musste 1797 über die Donau in die Walachei ins Exil gehen. 1803 kam er in Bukarest an, wo er an der theologischen Hochschule als Lehrer tätig wurde. 1804 schrieb er im Exil seine durch die Schrift „Leben und Abenteuer“ von Dositej Obradović beeinflusste Autobiografie - „Leben und Leiden des Sündigen Sofronij“. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in einem Kloster in der Nähe Bukarests.
Auch politisch wurde Sofronij tätig. Auf seine Anregung hin begab sich eine bulgarische Delegation nach Russland (1804-1808). Er versuchte auch die bulgarischen Emigranten in Bukarest durch Gründung eines politischen Kreises zu aktivieren. Während des Russisch-Türkischen Krieges von 1806 bis 1812 war er einer der angesehensten Vertreter des bulgarischen Volkes bei den russischen Generälen. Ein Jahr vor seinem Tod rief er die bulgarische Bevölkerung dazu auf, die russischen Truppen als Befreier zu empfangen und in jeder Hinsicht zu unterstützen. Er mahnte sie - „der lichte Tag, auf den man 400 Jahre gewartet hat, ist nah“ und machte ihr Hoffnung - „Eurer Leiden wurde in ganz Europa bekannt und in allen Zeitungen wurde eure Qual erwähnt und beschrieben“.

Außer seiner Autobiografie und den Abschriften der „Slawo-bulgarischen Geschichte“ verfasste Sofronij mehrere kurze Erzählungen und philosophische Weisheiten im Geiste der kirchlichen und geistlichen Aufklärung. Er wirkte nicht nur als Schriftsteller und Kleriker, sondern auch Zeichner und Kalligraf. Unter den erhalten gebliebenen Werken befinden sich auch einige Autoportraits.
Am 31. Dezember 1964 wurde Sofronij durch die bulgarische Kirche kanonisiert.

Wikipedia

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Der große Erfinder mit dem tragischen Tod Rudolf Diesel ist am heutigen Tag 1858 geboren
Auf der ganzen Erde ist er heute verbreitet: der Dieselmotor. Autos, Lokomotiven, Schiffe und Fabriken werden damit betrieben, denn er ist ein sparsamer Motor. Mit einem Liter Diesel-Kraftstoff kann ein Auto bis zu 25 Prozent mehr Kilometer fahren, als mit einem Liter Benzin. Erfinder des Dieselmotors ist der Deutsche Rudolf Diesel. 1858 wurde er in Paris von deutschen Eltern geboren. Sein Vater hatte dort eine kleine Fabrik für Lederarbeiten, und der junge Rudolf musste oft tüchtig mithelfen. Schon früh interessierte er sich für Mechanik und für Maschinen. Da seine Eltern sehr arm waren, wurde Rudolf zu einem Onkel nach Deutschland geschickt. Er besaß eine große technische Begabung und war sehr fleißig. Ohne einen Pfennig Unterstützung von seinen Eltern studierte er Ingenieur-Wissenschaften an der technischen Hochschule München. Dort legte er später das beste Examen seit der Gründung der Hochschule ab. Später arbeitete er in Berlin.\r\nDie entscheidende Idee\r\nBereits mit zwanzig Jahren wollte Diesel einen möglichst sparsam und billig arbeitenden Motor bauen, damit sich auch die vielen kleinen Werkstätten und Industriebetriebe eine Maschine leisten könnten. Bis dahin gab es nur die in England hergestellte Dampfmaschine. Sie verwandelte jedoch nur etwa ein Zehntel der in der Kohle enthaltenen Wärmemenge in Energie. Und es gab den gerade von Daimler und Benz für Maschinen und Autos entwickelten Otto-Motor. Auch er verbrauchte damals noch sehr viel Benzin. Beim Otto-Motor wird das Benzin in einem Kolben  durch den Funken einer Zündkerze  zur Explosion  gebracht. Durch die Energie, die bei den vielen kleinen aufeinander folgenden Explosionen frei wird, wird der Automotor angetrieben. 1890 kam Diesel plötzlich die entscheidende Idee zu seinem Motor. An Stelle einer Zündkerze wird Luft in einem Zylinder stark zusammengepresst, in dem sich ein Kolben befindet. Dadurch erhöht sich ihre Temperatur auf etwa 600 Grad. In diese glühende Luft wird ein winziges Tröpfchen Kraftstoff eingespritzt. Infolge der Hitze explodiert das Luft-Kraftstoff-Gemisch und treibt dadurch den Motor an. Statt Benzin verwendet man als Kraftstoff schweres Öl.\r\nEin mühevoller Weg\r\nAber es war für Diesel noch ein weiter Weg bis zu einem brauchbaren Motor. In der Maschinenfabrik M.A.N. im süddeutschen Augsburg konnte Diesel seinen Motor ab 1893 entwickeln. Der Direktor der Fabrik half Diesel bereitwillig bei seinen Experimenten. Immer wieder endeten die Versuche mit dem neuen Motor in Misserfolgen. Einmal flogen mit einem lauten Knall Teile des Motors wie Geschosse  durch die Luft. Auch bezweifelten viele Ingenieure damals, dass Diesels Motor jemals richtig arbeiten würde. Aber Diesel gab nicht auf. 1897 lief der Motor endlich zufriedenstellend. Er verbrauchte sehr viel weniger Kraftstoff als alle anderen damaligen Motoren und leistete ganze 20 PS. Heute steht er im Deutschen Museum in München. Diesel konnte seinen Motor jetzt beim Staat als Patent  eintragen lassen und zum Verkauf anbieten. Aber sofort behaupteten andere Ingenieure, sie hätten Ähnliches erfunden. Immer wieder musste er in Prozessen  vor den Gerichten seine Erfindung verteidigen. Auch liefen Diesels Motoren bei den Käufern zu Anfang nicht immer richtig. Deshalb schickten sie ihre Motoren an Diesel zurück. So hatte er viel Ärger und Sorgen.\r\nLangsamer Erfolg\r\nZunächst eignete sich Diesels Motor nur für große Maschinen mit vielen PS. 1903 wurde das erste Schiff mit einem Dieselmotor für den Verkehr auf dem Kaspischen Meer gebaut. 1905 errichtete die Firma M.A.N. in Kiew das erste Dieselkraftwerk der Welt zur Stromerzeugung für die städtischen Straßenbahnen. Und 1913 wurde die erste Diesel-Lokomotive gebaut. Nach dem 1.Weltkrieg gelang auch die Entwicklung von Klein-Dieselmotoren. 1923 kamen die ersten Diesel-Lastkraftwagen auf den Markt, ab 1936 dann auch Diesel-Personenautos. So verbreitete sich der Dieselmotor immer mehr auf der Erde. Viele Eisenbahnlokomotiven haben einen Dieselantrieb. 90 Prozent aller größeren Handelsschiffe weltweit fahren mit Dieselmotoren. Und in großen Teilen Afrikas und Asiens erzeugen Diesel-Kraftwerke den Strom. Solange nicht günstigere Energiequellen wie vielleicht die Sonne zur Verfügung stehen, wird der Dieselmotor weiter ein wichtiger Helfer der Menschheit bleiben.\r\nGeheimnisvoller Tod\r\nRudolf Diesels Leben hatte große Erfolge gesehen. Aber Überarbeitung, Krankheit und Streit mit anderen Erfindern machten sein Leben oft zur Qual. Dann verlor er auch viel Geld, weil er es falsch anlegte. 1912 erlebte Diesel noch die großen Erfolge der mit dem Dieselmotor angetriebenen Ozeandampfer. Auf einer Reise durch Amerika feierte man ihn als berühmten Mann. Finanziell aber war er ruiniert. Am Abend des 29.9.1913 fuhr er mit dem Schiff von Belgien nach England. Dort wollte er an der Einweihung einer neuen Fabrik für Dieselmotoren teilnehmen. Aber er kam nie an. Am Morgen war er nicht mehr zu finden. Wahrscheinlich hat er sich ins Wasser gestürzt und war ertrunken. Denn in seinem Kalender hat er hinter dem Datum seines Todestages ein Kreuz gemacht. Trotz seiner großen Erfolge endete sein Leben tragisch. Was ihn letztendlich dazu gebracht hat, wissen wir nicht. Aber auch, wenn Menschen und Umstände gegen uns sind - die Bibel sagt, dass wir mit allen Dingen zu Gott kommen dürfen. Er lässt uns auch in beruflichen Sorgen und finanziellen Schwierigkeiten nicht allein. Wir brauchen unserem Leben deshalb niemals selber ein Ende zu machen. Ja, wir dürfen es gar nicht. Gott allein, der uns unser Leben gegeben hat, darf es uns auch wieder nehmen. Und ihm sollen wir für alles in unserem Leben danken und ihn ehren, in glücklichen und auch in schweren Tagen.\r\nQuelle: derweg.org
TODOROVDEN
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Am Todorstag feiern alle Namenstag, die Theodor, Todor, Todorka, Boschidar oder Boschidara heißen.
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Sieben Wochen vor Ostern und eine Woche nach dem Fleischfastensonntag wird der Fastensonntag, bekannt auch als Käsefastensonntag, zelebriert
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Bulgarien begeht den Internationalen Frauentag
Heute wird in Bulgarien der Internationale Frauentag begangen. Der kurz Internationaler Frauentag oder Weltfrauentag genannte Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.In sozialistischen Zeiten galt der 8. März in Bulgarien als ein großes Fest nicht nur in der Familie, sondern auch am Arbeitsplatz. Später hieß es immer öfter, man dürfe die Frauen nicht nur an einem Tag im Jahr ehren und mit Blumen nach Hause kommen und der 8. März wurde ein bisschen als sozialistisches Überbleibsel einer falsch verstandenen Emanzipation abgestempelt. Heute feiert man den Weltfrauentag mit gemischten Gefühlen – für manche ist es immer noch ein Fest, für andere wiederum ein ganz normaler Tag.bnr.bg