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91 Jahre seit dem Tod von Konstantin Jireček

91 Jahre seit dem Tod von Konstantin Jireček

10.01.2010 05:28:22

Konstantin Josef Jireček war tschechischer Politiker, Diplomat, Historiker, Slawist, Begründer der böhmischen Balkanologie und Byzantinistik.

Er wurde am 24.Juni 1854 in Wien geboren. Seine Jugend verbrachte er in Wien, wo er das theresianische Gymnasium (1864-1872) besuchte.Schon als Schüler zeigte er großes Interesse für Fremdsprachen (französisch, serbokroatisch, bulgarisch, italienisch, russisch, englisch, madjarisch, türkisch, griechisch).

1872 wurde er Student an der philosophischen Fakultät der Prager Universität. Dort studierte er Geschichte und moderne Philologie. Zu seinem Freundschaftskreis gehörte der französische Historiker Ernest Denis. Im Jahre 1874 unternahm Jireček eine Studienreise nach Kroatien und Serbien und veröffentlichte mehrere Aufsätze über die Geschichte und die Landeskunde der slawischen Balkanländer. 1876 erschien sein erstes großes Buch - "Geschichte der Bulgaren", das dem Zeitraum von der bulgarischen Staatsgründung bis zu der Unterwerfung unter die Osmanenherrschaft gewidmet war. Das Buch des 22 Jahre jungen Historickers erregte großes Aufsehen. Der Grund dafür war, dass sich in diesem Jahr das Interesse der europäischen Öffentlichkeit dem ausbrechenden bulgarischen Freicheitkampfes zuwandte  gleichzeitig aber in Europa über das bulgarische Volk nur wenig bekannt war. Für seine Geschichte der Bulgaren wurde Jireček 1876 der Doktortitel in Philosophie verliehen. Im nächsten Jahr habilitierte er mit einer Arbeit über die Heerstraße zwischen Konstantinopel und Belgrad.

Nach den Veränderungen auf dem Balkan half er gemeinsam mit seinen tschechischen Landsleuten beim Aufbau der Verwaltung, des Schulwesens und der Wirtschaft im neu gegründeten Staat Bulgarien.

1879 wurde er dort in die Regierung berufen und war von 1881 bis 1882 als Wissenschaftsminister tätig. 1884 erfolgt die Ernennung zum Direktor der Nationalbibliothek in Sofia. Während seines Aufenthaltes widmete er sich neben Regierungsgeschäften Forschungsarbeiten in Balkanologie und Byzantinistik. Die Ergebnisse veröffentlichte er in zahlreichen Studien und Monographien.
1884 bis 1893 lehrte er als ordentlicher Professor an der Karls-Universität in Prag. Danach war er bis zu seinem Tod 1918 als Professor für slawische Philologie an der Universität Wien.

Nach ihm wurde die Konstantin-Jirecek-Medaille benannt, die als Anerkennung für Leistungen der Südosteuropa-Forschung bzw. für die kulturellen Beziehungen zu Südosteuropa verliehen wird.

Quelle: Wikipedia

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