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870 wird die bulgarische Kirche in die östliche orthodoxe Kirchengemeinschaft aufgenommen

870 wird die bulgarische Kirche in die östliche orthodoxe Kirchengemeinschaft aufgenommen

04.03.2010 02:26:48

Das Christentum verbreitete sich auf der Balkanhalbinsel bereits seit der apostolischen Zeit. Das größte Verdienst dabei kommt dem hl. Apostel Paulus zu.
Nach der Gründung des Bulgarischen Staates (681 n.Chr.) festigte sich der christliche Glaube weiter in der lokalen Bevölkerung. Gefördert wurde dieser Prozess durch die Beziehungen Bulgariens zu Byzanz, durch die Verwendung der griechischen Sprache bei uns, durch den Austausch von Gefangenen u.a.
Aus innenpolitischen (vor allem die Vereinigung der Slawen und Bulgaren) und außenpolitischen (hauptsächlich die Anerkennung Bulgariens durch die übrigen europäischen christlichen Staaten) Gründen und auf Grund persönlicher Überzeugung von der Wahrheit des christlichen Glaubens nahm der bulgarische Fürst Boris (852-889) im Jahre 864 das Christentum aus Byzanz an. Unmittelbar danach erfolgte die Taufe des ganzen Volkes.

Mit diesem historischen Akt begann eine neue Epoche in der Geschichte des bulgarischen Volkes. Fürst Boris setzte sich intensiv für die Festigung des Christentums auf dem Territorium Bulgariens ein. Darüber hinaus bemühte er sich nicht nur um die Autonomie der Bulgarischen Kirche, sondern sogar um ihre Autokephalie, obwohl er sich bewusst war, dass er sie nicht erhalten konnte. Mit dem Ziel der Unabhängigkeit der Bulgarischen Kirche vor Augen, führte er als hervorragender Diplomat Verhandlungen mit beiden damaligen kulturellen und kirchlichen Zentren - Rom und Konstantinopel. Das Resultat war die am 4. März 870 beendete Synode von Konstantinopel, auf der auch Vertreter Roms anwesend waren und welche die Bulgarische Kirche feierlich als autonom - an achter Stelle innerhalb der östlichen Kirchen - proklamierte.

Die Bulgarische Kirche war zuerst ein autonomes Erzbistum unter der Jurisdiktion des Patriarchats von Konstantinopel, von dem es seinen ersten Erzbischof namens Iosif erhielt; es erhielt auch Priester, Diakone und handgeschriebene gottesdienstliche Bücher.

Unter dem erstgeborenen Sohn und Thronfolger Knjaz Vladimir Rasatte von Knjaz Boris, kam es zur einer Rebellion von 50 Bojaren, die gemeinsam mit Rasatte das Christentum ablehnten. Sie versuchten das Heidentum der Vorfahren - den Glauben an den protobulgarischen Gott Tangra, wieder einzuführen. Die Revolte wurde durch Zar Boris I. niedergeschlagen der sich zwischenzeitlich in ein Kloster zurückgezogen hatte. Er ließ seinen Sohn Kjanz Rasatte erhängen und alle Beteiligten Bojaren und deren Familien ermorden. Sein dritter Sohn Simeon wurde 893 daraufhin Zar und blieb dem Christentum treu.

wikipedia

Heute ist PETKOVDEN (Hl.Petka Festtag)
Namenstag von allen, die den Namen der Heiligen tragen - Paraskeva, Petko, Petjo, Petka, Petkana, Penka, Pentscho.Eine der meistgeliebten Heiligen in Bulgarien ist St. Paraskeva (genannt Petka). Der alten bulgarischen Mythologie nach war die Hl. Petka Tante des Hl. Demetrius. Am Tag der Hl. Petka durfte man nicht weben und nicht stricken.  An diesem Tag durfte man außerdem die Kinder nicht baden. Derjenige, der am Freitag vor dem Tag der Hl. Petka nicht gefastet hat, sollte ertrinken.Paraskeva war die Tochter wohlhabender Christen. Ihr Name ist abgeleitet vom Freitag, dem Rüsttag für das Wochenende, er deutet auf den Tag der Passion Christi. Nach den Legenden der Ostkirche wurde sie freitags getauft und erhielt in Erinnerung an beide Ereignisse ihren Namen; nach denen der westlichen Kirche wurde sie an einem Freitag geboren. Paraskeva wurde als Predigerin berühmt. Vor Gericht in den Verfolgungen unter Diokletian nach dem Namen gefragt, antwortete sie, ihr Name sei "Christus", worauf sie in Iconium gemartert wurde.
Welttag des Lächelns am 5. Oktober
Der gelbe Kreis mit zwei ovalen Augen und einem lächelnden Mund wurde im Dezember 1963 vom Werbegrafiker Harvey Ball erfunden.
POKROV BOGORODITSCHEN ( Heiliger Schutz der Mutter Gottes )
Pokrov, populär  in Bulgarien als Festtag HEILIGER SCHUTZ DER MUTTER GOTTES, ist der slawische Begriff für “ Schleier “ oder “ Umhang”, mit der Bedeutung “Schutz”. Dieser Festtag wird heute vorwiegend von der Ostslawischen Kirche – katholisch und orthodox – verehrt.Die Geschichte des Festtages geht auf die folgende Legende zurück: Die Hauptstadt von Byzanz wurde von fremden Invasoren angegriffen. Die Menschen waren in der Kirche Blachernae versammelt, wo als weltvolle Reliquie ein Schleier von Jungfrau Maria, der Heiligen Mutter Gottes aufbewahrt wurde. Die Menschen beteten die ganze Nacht und in ihrer Angst riefen sie die Heilige Jungfrau Maria zur Hilfe herbei. Der Heilige Andrej und sein Heiliger Junger Epiphanius sahen die Vision der Heiligen Mutter Gottes, wie sie durch den Haupteingang in die Kirche reinkam, zum Altar ging, wo sie in die Knien fiel und betete. Dann nahm sie ihren Schleier (“Pokrov”) herunter und breitete ihn über die Menschen aus, als wolle sie die schützen. Danach verschwand sie. St.Andrej und St. Epiphanius sahen darin ein Gotteszeichen.Bald danach zogen sich die feindlichen Invasoren zurück. Die Stadt wurde gerettet. Seitdem wird dieses Ereignis jedes Jahr am 1.Oktober zelebriert und ist in der slawischen Kirche als “ Pokrov Presvjatoji Bogorodjizi” ( bedeutet “Heiliger Schutz der Mutter Gottes”) bekannt.
Plovdiver Herbstmesse eröffnet
Plovdiver Herbstmesse eröffnet
24.09.2018 09:00:00
An der Plovdiver Herbstmesse nehmen über 550 Firmen aus 35 Staaten teil
22.September - Tag der Unabhängigkeit
Am 22.September 1908 erklärte der bulgarische Fürst Ferdinand in der alten Hauptstadt Bulgariens die Unabhängigkeit Bulgariens vom Osmanischen Reich. Dieser Staatsakt stelle den natürlichen Abschluss des über Jahrhunderte gedauerte Freiheitskampfes dar.Das Osmanische Reich und die Großen Mächte erkannten offiziell die Unabhängigkeit von Bulgarien an.Am 10.September 1998 erklärte das Parlament diesen Tag zum offiziellen Nationalfeiertag.
Neues Schuljahr beginnt !
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17.09.2018 09:00:00
Neues Schuljahr beginnt – 64.000 Erstklässler
WYARA, NADESCHDA und LJUBOV (Glaube, Hoffnung und Liebe) und ihre Mutter SOPHIA
Namenstag von allen mit den Namen Wjara, Vera, Veronika, Nadeschda, Nadja, Ljuben, Ljubomir, Ljuba, Sophia, Sofka, Sevda.
KRASTOVDEN (Der Kreuztag)
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14.09.2018 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Krastina, Krastjo, Krastan, Kantscho, Stavri.
Plovdiv ist wieder Bühne auf dem Kreuzweg
Das 22. Theaterfestival “Bühne auf dem Kreuzweg” startet heute Abend mit der Premiere von “Der Aufstieg” des Plovdiver Dramatischen Theaters.
Jahrestag in unserer Geschichte: im Jahre 924 schließen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos temporären Frieden
924 schlossen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos vor den Mauern von Konstantinopel ein temporäres Friedensabkommen. Simeon I. (893 - 927) war der dritte Sohn Boris', dem ersten christlichen Herrscher Bulgariens. Simeons Regierungszeit stand im Zeichen eines Krieges gegen Byzanz (obwohl er dort erzogen worden war), in dessen Verlauf die Bulgaren ihr Territorium beträchtlich ausweiten konnten. Simeon marschierte mehrmals vor die Tore Konstantinopels, konnte die Stadt aber freilich nie einnehmen. Unterstützung erhielten die Bulgaren während der Kämpfe von den Petschenegen, während sich die Ungarn und die Kroaten mit Byzanz verbündeten.Seine Regierung wurde später das "goldene Jahrhundert" der bulgarischen Kultur benannt. Gründe dafür waren die Verbreitung des slawischen Alphabets in Bulgarien und das Entstehen vieler Bücher in slawischer Sprache. Simeon I. verlegte die Hauptstadt von Bulgarien nach Preslav, weil er den neu christianisierten Staat von den heidischen Wurzeln seiner Vorfahren lösen wollte. Preslav selbst ließ er ausbauen und zahlreiche Kirchen und Klöster errichten.Während der Regierung von Simeon I. umfasste das bulgarische Reich die heutigen Territorien von Bulgarien, Rumänien und Mazedonien sowie große Teile von Serbien, Albanien und Griechenland. 908, ein Jahr nach einem Sieg Simeons über das byzantinische Heer bei Acheloj, wurde die bulgarische orthodoxe Kirche Patriarchalkirche.. 919 verheiratete er seine Tochter Helene mit Kaiser Konstantin VII und wurde im Jahr darauf zum Mitkaiser erhoben.Simeon I. starb aufgrund eines Herzinfarktes am 27.Mai 927.