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Bulgariens Beitritt der EU ist wie Unsere Bekehrung zum Christentum

Bulgariens Beitritt der EU ist wie Unsere Bekehrung zum Christentum

10.11.2006 10:56:15

Das Leben des Professors in Geschichte Georgi Bakalov ist sicher das abwechslungsreichste unter seinen Kollegen. Er ist in der südwestlichen Stadt Gotze Deltschev geboren, beendet eine geistliche Oberschule und dient in den Bautruppen. 1967, wird er in die Sofioter Universität „Kliment Ochridski“ aufgenommen, mit 24 Jahren. Jetzt ist er Stellvertretender Rektor im Bereich ‚Forschung und Entwicklung“.

- Professor Bakalov, die Regierung hat vor, den EU-Beitritt Bulgariens am 1. Januar 2007 feierlich zu begehen. Ist das wirklich ein historisches Datum?
- Die Ausdrücke wie „ein historisches Datum“ oder „ein historisches Ereignis“ sind schon ein bisschen abgenutzt und überbelichtet. Allerdings sind sie in diesem Fall angebracht. In unserer Geschichte gab es vielleicht nur ein paar solche  Gelegenheiten, als wir eine zivilisierte Wahl trafen oder unsere Zukunft für viele Jahrzehnte in voraus bestimmten. Das ist sicher so ein Anlass. Wir werden einer Gemeinschaft beitreten, zu der wir geschichtlich immer gehört haben, aber aus verschiedenen Gründen außerhalb geblieben sind. Die Leute sollen wirklich verstehen, dass etwas ganz Verschiedenes passiert ist.

- Haben die einfachen Menschen wirklich Grund zum Feiern?
-  Ja, selbstverständlich, sie haben einen. Das, was bevorsteht, wird die ganze Gesellschaft, den Staat, unsere Zukunft betreffen. Die Menschen sollen verstehen, dass sie nicht im Nu reich werden, viel mehr, dass die Sachen nach anderen Regeln laufen werden. Und das ist ja unwiderruflich.

Krum Blagoev, StandartNews

 

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BABINDEN ( Omastag) – der Tag der alten Geburtshelferinnen
Bekannt ist die Sage über den ägyptischen König (Faraon), der den alten Frauen-Hebammen befahl, jeden neugeborenen judischen Jungen zu töten. Die alten Frauen jedoch taten das nicht, weil sie Angst vor Gotte hatten. Deshalb wurden sie von Ihm mit Gutem beschenkt.Babinden ist ein Feiertag, der die  alten Geburtshelferinnen, die früher trotz ihren jungen Jahren liebevoll „Omas“ genannt wurden, ehrt.  Das Fest hat drei Hauptrituale: Erstens-das Baden der kleinen Babys ( gewöhnlich tut das die alte Frau – die Geburtshelferin „die Baba “), mit vielen Segenssprüchen begleitet; zweitens - das rituelle Bestreichen der kleinen Kinder mit Honig und Butter, und drittens – das Beschenken der Baba mit Wolle und Ritualkringeln. Am Fest beteiligen sich alle jungen Frauen, denen die Baba  im vergangenen Jahr Geburtshilfe geleistet hat. Sie bringen Brot, Baniza (Blätterteigkuchen mit Käse), gebratenes Huhn und Wein mit. Sie waschen der alten Frau die Hände, beschenken sie mit  Hemden, Schürzen und Strümpfen. Das Fest endet mit dem so genannten “Wletschugane”-Ritual ( das Baden der alten Frau). Die Frauen bringen die alte Hebamme zum Fluss oder zum Brunnen und führen das  Zeremoniellbaden durch. Alle Frauen sind mit rotem Paprika und Wolle geschmückt. Dabei singen sie Lieder mit erotischen Motiven und tanzen. Zum Fest sind keine Männer zugelassen. Auf dem Weg zum Fluss necken die Frauen mit den Männern, die sie treffen. Dann baden sie die alte Frau und bringen sie in ihr Haus zurück.
Heute ist IVANOVDEN  (St. Johannestag)
Namenstag von allen mit den Namen Ivan, Vanjo, Vanja, Joan/Ioan, Joanna/Ioanna, Jonko/Jonka, Joto, Ivajlo, Ivo, Ivona, Kalojan, Jan/Jean, und Janna ( alle diesen Namen haben die Grundbedeutung "Gott ist Gnadig").