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Physik-Nobelpreis 2007 wird für Entdeckung des "Riesen-Magnetwiderstands" verliehen

Physik-Nobelpreis 2007 wird für Entdeckung des "Riesen-Magnetwiderstands" verliehen

10.10.2007 12:00:13

Der Nobelpreis für Physik 2007 geht an den Deutschen Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich und den Franzosen Albert Fert von der Université Paris-Sud in Orsay. Das gab die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm bekannt.

Die beiden Forscher werden für die Entdeckung eines völlig neuen physikalischen Effekts, des "Riesen-Magnetwiderstands" (GMR-Effekt) geehrt. Mit dessen Hilfe konnte man die Computer-Festplattenkapazität in den letzten Jahren enorm steigern. Der Preis ist wie 2006 mit zehn Millionen Kronen (1,1 Millionen Euro) dotiert und wird am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm überreicht.

Peter Grünberg (geboren 1939 in Pilsen) und Albert Fert (geboren 1938 in Carcassonne) haben 1988 unabhängig voneinander den GMR-Effekt entdeckt. Die Umsetzung dieser Grundlagenforschung in ein innovatives Produkt ging rasant, nur wenige Jahre später sollte dieses Phänomen die Technologie für Computer-Festplatten revolutionieren und ein Milliarden-Geschäft werden. Seit 1997, als IBM den ersten auf dem GMR-Effekt fußenden Lesekopf für Festplatten vorstellte, hat die Speicherdichte einen enormen Sprung gemacht.

Daten auf einer Festplatte werden magnetisch geschrieben und wieder abgelesen, und zwar mit Hilfe eines Magnet-Kopfs. Die Information liegt in Form von mikroskopisch kleinen Feldern mit verschiedenen Magnetisierungsrichtungen vor. Will man mehr Daten auf eine Festplatte packen, muss das Volumen der einzelnen magnetischen Schalter pro Bit verkleinert werden. Doch dadurch wird deren magnetisches Feld sehr klein, was das Ablesen der Daten erschwert. Hier kam Grünbergs und Ferts Entdeckung ins Spiel: Äußerst schwache magnetische Veränderungen erzeugen in einem GMR sehr große Veränderungen des elektrischen Widerstands. "Ein solches System ist genau das, was gebraucht wird, um die Daten aus Festplatten auszulesen", begründet das Nobelpreis-Komitee seine Entscheidung.

wienerzeitung.at

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