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HEILIGE WOCHE ( KARWOCHE)

HEILIGE WOCHE ( KARWOCHE)

14.04.2014 08:00:00

Die Heilige Woche ist die letzte Woche der Fastenzeit, die Woche vor dem Osternsonntag. Abendmahl, Kreuzestod und Auferstehung Jesu gehören eng zusammen. Daher feierte man  drei Tage von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn ab Gründonnerstag. In der christlichen Kirche werden in der Karwoche traditionell tägliche Andachten - "Passionsandachten" - abgehalten.


Heiliger Dienstag
Am Heiligen Dienstag gingen junge Mädchen und frisch verheirateten Frauen zum Brunnen, um „stilles“ Wasser zu holen. Das stille Wasser ist frisch und aus drei verschiedenen Quellen gemischt. Während diesen Brauchs durften die Mädchen und Bräute nicht reden. So glaubte man, dass die reinigenden Kräfte des Wassers am stärksten wirken. Am Abend mussten sich die jungen Frauen die Haare waschen, wobei sie auch „stilles“ Wasser im Krug mischten. Zum Abschluss gingen die Lazarusmädchen an den Fluss, nahmen ihre Blumenkränze ab und ließen sie ins Wasser. Das Mädchen, dessen Blumenkranz am schnellsten davon schwimmt, sollte als erstes im Jahr unter die Haube gehen.

Heiliger Mittwoch
Am Heiligen Mittwoch durften die Frauen keine Frauenarbeit verrichten – sie durften nicht nähen, nicht weben, nicht stricken. Die Kinder gingen auf die Wiese und pflückten Geraniumblätter. Sie dienten als Farbe für die Ostereier.

Heiliger Freitag (Karfreitag)
Man nennt den Karfreitag auch Kreuzfreitag. Karfreitag war ein großes Fest, niemand durfte arbeiten, denn man glaubte, dadurch die bösen Kräfte zu rufen. In manchen Regionen Bulgariens nahmen am Karfreitag die jungen Mädchen Kohle und schwärzten die bereits gefärbten Eier. Eine Legende erzählt, wie Jesus, als er zur Anhöhe Golgota schritt, eine Wäscherin gebeten hat, ihm etwas Wasser zu geben, damit er seine trockenen Lippen anfeuchtet. Sie gab ihm schmutziges Wasser zu trinken. Er sagte nichts. Später kam er an einem Haus vorbei, wo man gerade Brot backte. Die Bäckerin gab ihm frisches Brot zu essen. Als er dann auf Golgota stieg, rief er: „Verdammt sei die Frau, die wäscht, gesegnet die Frau, die bäckt!“ Deshalb durfte man am Karfreitag nicht waschen, sondern nur Ritualbrote backen. Die Ritualbrote für Ostern waren sehr unterschiedlich – manche waren rund, andere sahen wie Ringe aus oder waren geflochten. Unabhängig der Form setzte man in die Ritualbrote rote Eier ein. Die Ritualbrote für das Osterfest mussten unbedingt von verheirateten Frauen zubereitet werden.

Heiliger Samstag
Diesen Tag nannte man früher auch noch Seelensamstag, denn die Frauen gingen am Heiligen Samstag zum Friedhof. Am Grab der verstorbenen Verwandten ließen sie Rotwein und bunte Eier und zündeten Kerzen an. In vielen Regionen Bulgariens brachte man auch gekochte Weizenkörner und Brot für die Seelen der Toten mit.

Neues Schuljahr beginnt !
Neues Schuljahr beginnt !
15.09.2014 09:00:00
Neues Schuljahr beginnt – 64.000 Erstklässler
KRASTOVDEN (Der Kreuztag)
KRASTOVDEN (Der Kreuztag)
14.09.2014 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Krastina, Krastjo, Krastan, Kantscho, Stavri.
10. Jubiläumsnacht der Museen und Galerien
Zum zehnten Mal in Folge erfreut Plovdiv die Kunstliebhaber mit der Nacht der Museen und Galerien.
Plovdiv ist wieder Bühne auf dem Kreuzweg
Das 18. Theaterfestival “Bühne auf dem Kreuzweg” startet heute Abend mit der Premiere von “Der Aufstieg” des Plovdiver Dramatischen Theaters.
Jahrestag in unserer Geschichte: im Jahre 924 schließen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos temporären Frieden
924 schlossen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos vor den Mauern von Konstantinopel ein temporäres Friedensabkommen. Simeon I. (893 - 927) war der dritte Sohn Boris', dem ersten christlichen Herrscher Bulgariens. Simeons Regierungszeit stand im Zeichen eines Krieges gegen Byzanz (obwohl er dort erzogen worden war), in dessen Verlauf die Bulgaren ihr Territorium beträchtlich ausweiten konnten. Simeon marschierte mehrmals vor die Tore Konstantinopels, konnte die Stadt aber freilich nie einnehmen. Unterstützung erhielten die Bulgaren während der Kämpfe von den Petschenegen, während sich die Ungarn und die Kroaten mit Byzanz verbündeten.Seine Regierung wurde später das "goldene Jahrhundert" der bulgarischen Kultur benannt. Gründe dafür waren die Verbreitung des slawischen Alphabets in Bulgarien und das Entstehen vieler Bücher in slawischer Sprache. Simeon I. verlegte die Hauptstadt von Bulgarien nach Preslav, weil er den neu christianisierten Staat von den heidischen Wurzeln seiner Vorfahren lösen wollte. Preslav selbst ließ er ausbauen und zahlreiche Kirchen und Klöster errichten.Während der Regierung von Simeon I. umfasste das bulgarische Reich die heutigen Territorien von Bulgarien, Rumänien und Mazedonien sowie große Teile von Serbien, Albanien und Griechenland. 908, ein Jahr nach einem Sieg Simeons über das byzantinische Heer bei Acheloj, wurde die bulgarische orthodoxe Kirche Patriarchalkirche.. 919 verheiratete er seine Tochter Helene mit Kaiser Konstantin VII und wurde im Jahr darauf zum Mitkaiser erhoben.Simeon I. starb aufgrund eines Herzinfarktes am 27.Mai 927.  
MARIÄ GEBURT (Die Geburt der gesegneten Mutter Gottes)
In der Nacht auf Mariä Geburt mussten die Kranken ein spezielles Ritual vollführen, genannt sarek (vom bulgarischen Wort für Schwur, Gelübde abgeleitet).Zunächst musste ein Ritualbrot gebacken werden, das mit einem Armband einer jungen Braut und einer gebastelten Puppe geschmückt wurde. Das Brot musste mit Honig bestrichen werden.Wenn das Brot fertig war, gab man es dem Kranken, der es brach. Das erste Stück warf er in den Schornstein und das zweite aß er, indem er sprach: „Solange ich lebe, soll es für die Krankheit Honigbrot geben, und für mich – ewige Gesundheit!“ Dann goss er ein paar Tropfen Rotwein auf den Boden, die für die Krankheit gedacht waren, und trank selbst den Rest aus. Die alten Menschen pflegten zu sagen, dass sich danach die Krankheit verabschiedet.Die Verehrung der gesegneten Jungfrau Maria findet an 5 Tagen im kirchlichen Kalender statt. Die Heilige Mutter Gottes wird von der Orthodoxen Kirche an folgenden Festtagen verehrt:• 25. März, Verkündung des Herrn an Maria, der Tag, an dem der Engelsbote Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigte (“Blagoveschtenie” Tag in Bulgarien)• 15. August, Mariä Himmelfahrt (Goljama Bogoroditsa in Bulgarien)• 21. November, Mariä Tempelgang oder Mariä Opferung• 2. Februar , Darstellung des Herrn im Tempel• 8.September, die Geburt der Heiligen Mutter Gottes.
Bulgarien feiert Tag seiner Vereinigung
Am 6. September begeht Bulgarien 125 Jahre seit der Vereinigung von Fürstentum Bulgarien und Ostrumelien. Nach der Befreiung des Landes von der türkischen Fremdherrschaft wurde kraft des Berliner Vertrages im Jahr 1878 Südbulgarien, das auf Bestehen der britischen Diplomatie Ostrumelien genannt wurde, vom bulgarischen Staat getrennt und erneut in das Osmanische Reich eingegliedert. Die bulgarische Bevölkerung konnte diese ungerechte Entscheidung nicht akzeptieren. In ganz Südbulgarien fanden Massendemonstrationen und Versammlungen zur Unterstützung der Vereinigung statt. Der Widerstand der Bulgaren führte mehrere Jahre später zum Erfolg. Am 6. September 1885 wurde in Plowdiw die Vereinigung vom Fürstentum Bulgarien mit Ostrumelien erklärt. Damit gewann unser Land an politischer, wirtschaftlicher und geistiger Macht.Anlässlich der Vereinigungsfeiern wurden im ganzen Land Gottesdienste zum Angedenken an jene heldenhaften Bulgaren zelebriert, die ihr Leben und Werk der Vereinigung unseres Vaterlands gewidmet haben.
Puppenspielfestival „Zwei sind zu wenig – drei sind zu viel“ startet heute
Das 21. Puppenspielfestival „Zwei sind zu wenig – drei sind zu viel“ startet heute in Plovdiv und wird bis zum 7. September andauern.
Започва Есенният салон на изкуствата
Виртуози откриват Есенния салон на изкуствата
SIMEONOVDEN (St. Simeon Stylites)
SIMEONOVDEN (St. Simeon Stylites)
01.09.2014 08:00:00
Jeder, der den Namen Simeon trägt, feiert an diesem Tag seinen Namenstag.