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Heiliger Donnerstag (Gründonnerstag)

Heiliger Donnerstag (Gründonnerstag)

28.04.2016 08:00:00
In einer Handschrift aus dem 10. Jh., die heute im Kloster „Hl. Anastassij“ nahe
Thessaloniki aufbewahrt wird, heißt es: „Der christliche Brauch, bunte Eier zu verteilen, existierte noch in der Zeit der Heiligen Apostel. Den Anfang setzte Hl. Maria Magdalena. Sie ging nach Rom, zu Kaiser Tiberius. Sie gab ihm ein rotes Ei und sagte: „Christus ist auferstanden!“ Auf diese Art und Weise bekannte sie sich zu ihrem Glauben. Die Christen folgten ihrem Beispiel. Eine andere Legende erzählt, dass sieben Juden den Tod Christi feierten. Auf der Tafel gab es ein Brathuhn und hart gekochte Eier. Einer der Gäste sagte, dass Jesu in drei Tagen wiederauferstehen wird. Daraufhin antwortete der Hausherr: „Jesu wird erst dann wiederauferstehen, wenn das Brathuhn vom Tisch springt und die Eier rot werden“. Plötzlich sprang das Huhn vom Tisch und die Eier färbten sich rot.“ Die Bulgaren übernahmen den Brauch der gefärbten Eier von den Slawen in der zweiten Hälfte des 5. Jh., Anfang des 6. Jh. Daher nannte man in Westbulgarien die bunten Eier Peraschki, das ein altes slawisches Wort ist, von dem der Name des slawischen Gottes der Donner Perun abgeleitet wird. Angeblich ist es deshalb zum Brauch geworden, dass die Eier am Donnerstag der Karwoche gefärbt werden. Am Gründonnerstag begann die älteste Frau in der Familie noch bei Sonnenaufgang, die Eier zu färben. Die ersten zwei Eier mussten unbedingt rot sein. Das erste rote Ei legte man unter die Hausikone und im nächsten Jahr musste man es im Feld vergraben. Mit dem zweiten roten Ei berührte sie alle Kinder auf die Stirn, damit sie gesund bleiben. Anschließend versteckte sie es, weil es angeblich magische Kräfte besaß und man mit ihm Tiere und Menschen gesund machen konnte. Früher färbten die Menschen auf dem Lande Eier. In den Städten war es nicht üblich, bunte Eier gemacht zu werden. Eine Ausnahme bildeten die Mönche in den großen bulgarischen Klöstern. Das Färben der Ostereier gehörte zu den Pflichten sowohl der jungen, als auch der älteren Frauen. Eier wurden auch am Heiligen Samstag gefärbt. Wichtig war jedoch, dass das heimlich geschah, damit keine bösen Blicke die Eier verzaubern. Früher war die rote Farbe am meisten verbreitet. Man bekam sie mit Hilfe verschiedener Kräuter. In den Rhodopen kochte man Basilikumsträucher, die am Johannistag des letzten Jahres gepflückt worden sind. Nur sie färbten das Wasser rot. Wieder in den Rhodopen, im Süden Bulgariens, bastelten die Frauen einen Stift aus hohlem Strauch, Wachs und Leim und bemalten damit die gefärbten Eier. Die Motive waren allerlei – Blumen, Sonne, stilisierte Schlangen oder Spinnen, geometrische Formen usw. Es fehlte auch der Ostergruß „Christus ist auferstanden!“ nicht.
Welttag des Buches und des Urheberrechts
Der Welttag des Buches am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.
Heute ist Lazarovden
Heute ist Lazarovden
23.04.2016 08:00:00
Lazarovden ( der Tag vor Zwetniza-Wrabniza, Palmsonntag ). Namenstag von allen mit dem Namen Lazar, Lazo, Lazarina, Lara.
 Internationaler Tag der Erde
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22.04.2016 11:00:00
Der Tag der Erde wird alljährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen.
Bulgarien feiert 140 Jahre seit dem Aprilaufstand
Am 20. April 1876 (nach altem Kalender oder am 1. Mai 1876 nach neuem Kalender) ist in der kleinen Gebirgsstadt Kopriwstiza der größte Aufstand der Bulgaren gegen die osmanische Fremdherrschaft ausgebrochen
12.04.1961 – Der erste Raumflug
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12.04.2016 09:00:00
Am 12. April 1961 flog Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum.
Internationaler Tag der Roma
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08.04.2016 15:14:21
Am 8. April wird weltweit der internationale Tag der Roma gefeiert.
1. April - Internationaler Scherztag
Heute ist der 1. April, da schickt man den Narren, wohin man will!An diesem Tag sollte man sich vorsehen, dass man nicht an der Nase herumgeführt wird. Man wird "in den April geschickt". Woher die lustige Sitte kommt, weiß man wie so oft nicht ganz genau. Vermutet wird die Herleitung von den Quirinalia, dem Narrenfest der Römer, oder dem altindischen Hulifest, bei dem, wie in der Fastnacht, der Winter und seine Dämonen durch Narren vertrieben wird.
Vor 100 Jahren machte Bulgarien einen Zeitsprung...
Um 24.00 Uhr am 31. März 1916 machte Bulgarien einen „Sprung in die Zukunft“ – statt auf 1. April sprang es auf 14. April...
Zwei Fachausstellungen werden heute in Plovdiv eröffnet
Internationale Ausstellung “NATUR, JAGD UND FISCHEN” und die Fachmesse „BLUMIGER FRÜHLING werden in Plovdiv eröffnet
27. März – Welttheatertag
27. März – Welttheatertag
27.03.2016 08:00:00
1961 wurde vom finnischen ITI und unterstützt von den anderen skandinavischen Zentren ein Welttheater-Tag vorgeschlagen.