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Heiliger Donnerstag (Gründonnerstag)

Heiliger Donnerstag (Gründonnerstag)

17.04.2014 08:00:00
In einer Handschrift aus dem 10. Jh., die heute im Kloster „Hl. Anastassij“ nahe
Thessaloniki aufbewahrt wird, heißt es: „Der christliche Brauch, bunte Eier zu verteilen, existierte noch in der Zeit der Heiligen Apostel. Den Anfang setzte Hl. Maria Magdalena. Sie ging nach Rom, zu Kaiser Tiberius. Sie gab ihm ein rotes Ei und sagte: „Christus ist auferstanden!“ Auf diese Art und Weise bekannte sie sich zu ihrem Glauben. Die Christen folgten ihrem Beispiel. Eine andere Legende erzählt, dass sieben Juden den Tod Christi feierten. Auf der Tafel gab es ein Brathuhn und hart gekochte Eier. Einer der Gäste sagte, dass Jesu in drei Tagen wiederauferstehen wird. Daraufhin antwortete der Hausherr: „Jesu wird erst dann wiederauferstehen, wenn das Brathuhn vom Tisch springt und die Eier rot werden“. Plötzlich sprang das Huhn vom Tisch und die Eier färbten sich rot.“ Die Bulgaren übernahmen den Brauch der gefärbten Eier von den Slawen in der zweiten Hälfte des 5. Jh., Anfang des 6. Jh. Daher nannte man in Westbulgarien die bunten Eier Peraschki, das ein altes slawisches Wort ist, von dem der Name des slawischen Gottes der Donner Perun abgeleitet wird. Angeblich ist es deshalb zum Brauch geworden, dass die Eier am Donnerstag der Karwoche gefärbt werden. Am Gründonnerstag begann die älteste Frau in der Familie noch bei Sonnenaufgang, die Eier zu färben. Die ersten zwei Eier mussten unbedingt rot sein. Das erste rote Ei legte man unter die Hausikone und im nächsten Jahr musste man es im Feld vergraben. Mit dem zweiten roten Ei berührte sie alle Kinder auf die Stirn, damit sie gesund bleiben. Anschließend versteckte sie es, weil es angeblich magische Kräfte besaß und man mit ihm Tiere und Menschen gesund machen konnte. Früher färbten die Menschen auf dem Lande Eier. In den Städten war es nicht üblich, bunte Eier gemacht zu werden. Eine Ausnahme bildeten die Mönche in den großen bulgarischen Klöstern. Das Färben der Ostereier gehörte zu den Pflichten sowohl der jungen, als auch der älteren Frauen. Eier wurden auch am Heiligen Samstag gefärbt. Wichtig war jedoch, dass das heimlich geschah, damit keine bösen Blicke die Eier verzaubern. Früher war die rote Farbe am meisten verbreitet. Man bekam sie mit Hilfe verschiedener Kräuter. In den Rhodopen kochte man Basilikumsträucher, die am Johannistag des letzten Jahres gepflückt worden sind. Nur sie färbten das Wasser rot. Wieder in den Rhodopen, im Süden Bulgariens, bastelten die Frauen einen Stift aus hohlem Strauch, Wachs und Leim und bemalten damit die gefärbten Eier. Die Motive waren allerlei – Blumen, Sonne, stilisierte Schlangen oder Spinnen, geometrische Formen usw. Es fehlte auch der Ostergruß „Christus ist auferstanden!“ nicht.
141 Jahre seit der Hinrichtung des Freiheitskämpfers Wassil Lewski
Der größte Kämpfer für die Befreiung Bulgariens von der fünfhubdertjährigen türkiwchen Fremdherrschaft Wassil Lewski wurde am 19. Februar 1873 hingerichtet.
Wein und Liebe!
Wein und Liebe!
14.02.2014 09:00:00
Am 14. Februar (am 1. Febriar nach dem alten Kalender) wird in Bulgarien der Tag des Heiligen Trifon gefeiert. Es ist auch der Tag der Winzer. An diesem Tag werden nach alter Tradition die Weinreben rituell beschnitten. Das Fest markiert den nahenden Frühling und den Beginn der landwirtschaftlichen Tätigkeiten im neuen Jahr. Neuerdings wird der 14. Februar auch als Valentinstag gefeiert.
Jahrestag seit dem Tod von Hl. Konstantin-Kyrill dem Philosophen
Am 14.Februar 868 (869) stirbt Konstantin - Kyrill der Philosoph.Die Heiligen Brüder Kyrill und Method (Konstantin Kyrill der Philosoph und sein Bruder Method) - die Aposteln des slawischen Schrifttums sind in Thessaloniki im Jahre 820 und Jahre 815 geboren. Obwohl sie von einer nahmhaften Familie abstammen, hatten sie die weltlichen Ehrungen gelassen und sind Mönche geworden. Die Brüder lebten in einem Kloster an Bosporus, als die Khazaren Konstantinopel um Hilfe baten, ihnen einen christlichen Lehrer zu senden. Der Ausgewählte war Kyrill und sein Bruder musste ihn begleiten. Die Brüder lernten die Khazarsprache und bekehrten das Khazarsvolk zu Christenstum. Im Jahre 863, bald nach ihrer Mission bei den Khazaren sendete sie der Byzantinische Imperator nach Großmähren auf Einladung vom Prinz Rostislav. Der Prinz wollte eine slawische Kirche schaffen und so dem Germanisieren zu wiederstehen. Die Schwierigkeiten kamen vorwiegend wegen des  Umstandes, dass die Bruder in eine Sprache, die nicht literarisch gebaut ist, übersetzen mussten. In dieser Sprache fehlten Worter für eine Menge religioser, philosophischer und kultureller Begriffe. Es hat doch den beiden Brüdern gelungen, ein neues Alphabet zu schaffen. Sie haben die Bibel und andere liturgische Bucher auf Slowenisch übersetzt. Für diese Arbeit brauchten Kyrill und Method viereinhalb Jahre. Wegen der entstandenen Konflikten mit den deutschen Geistlichen begaben sich die Brüder nach Rom.  Sie kamen dort im Jahre 867. Der begabte Redner Kyril zwang den Papst Adrian II, die slawische Bücher offiziell anzuerkennen. In der romischen Kirche “Heilige Marina” wurde eine Liturgie auf slawische Sprache abgehalten. In Rom wurde Kyrill krank und starb am 4. Februar 869. Er ist in der Basilika “Heiliger Kliment” begraben. Method fuhr nach Konstantinopel zurück und setzte siene Prediger- und Aufklärungstatigkeit unter den Westslawen bis zu seinem Tod am 6. April 885 fort. Mit der Hilfe seiner Mitkämpfer ist es ihm gelungen, die Übersetzug der Bibel und der liturgischen Bucher auf Slawisch zu beenden.
ST.VLASSIOS/ BLASIUS
ST.VLASSIOS/ BLASIUS
11.02.2014 10:00:00
Namenstag von Vlasso
ST. HARALAMBOS (Charalambos) der Märtyrer
Namenstag von allen mit den Namen Haralampij, Haralambi, Hari, Harry.
 Hristo Stoitschkov feiert Geburtstag
Der erfolgreichste bulgarische Fußballer aller Zeiten feiert heute seinen 48. Geburtstag.
Darstellung des Herrn im Tempel
Darstellung des Herrn im Tempel
02.02.2014 09:00:00
Das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel ist eines von den ältesten Festen der christlichen Kirche. Das Fest der "Darstellung des Herrn" wird vierzig Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert.
WOLFSTAGE – 2.-3. Februar
WOLFSTAGE – 2.-3. Februar
02.02.2014 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Simeon, Simeonka (Februar, der 3.).
TRIPHON SAREZAN
TRIPHON SAREZAN
01.02.2014 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Trifon, Trifonka, Losan
Jahrestag seit der Geburt der Hellseherin Wanga
Wanga, auch Oma Wanga oder Tante Wanga (Geburtsname Wangelija Guschterova) ist eine bulgarische Wahrsagerin. Sie ist weltweit für ihre Prophezeiungen berühmt. Man nannte sie auch ein Phänomen, weil sie die Gabe hatte, in die Zukunft zu sehen, sich geistlich zu verschiedenen Orten zu versetzen und mit Blumen zu sprechen.