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NIKULDEN  (St.  Nikolaus der Wundertäter)

NIKULDEN (St. Nikolaus der Wundertäter)

06.12.2019 08:00:00

Namenstag von allen mit den Namen Nikola, Nikolai, Koljo, Nikolina, Neno, Nenka, Nikolina, Nina

Nikulden ist ein wichtiges Winterfest, das von allen Bulgaren am 6. Dezember gefeiert wird. Nach den Legenden kann St.Nikolaus den Seewind verursachen und kontrollieren, er kann auf der See laufen und wenn im Meer ein Schiff in Gefahr ist, kann er das Schiff retten. St.Nikolaus ist Patron der Seeleute und der Fischer. Dieser Gedenktag verehrt die Meere, die Flüsse und die Seen. Ein Fisch, meistens Karpfen, wird an diesem Tag zum Opfer gegeben.

Der Heilige Nikolaus lebte in Kleinasien in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts. Seine Eltern waren sehr reich, dabei sehr fromm und wohltätig. Als sie an einer Pestepidemie starben, verteilte der junge Nikolaus sein ererbtes Vermögen unter den Armen. Sein Onkel, der Bischof in Myra war, weihte ihn zum Priester und baute ein Kloster, in dem der Heilige Nikolaus als Abt eingesetzt wurde. Nach dem Tod seines Onkels pilgerte Nikolaus in das Heilige Land. Nach siener Rückkehr wurde er vom Volk als Bischof von Myra ausgerufen. In der letzten Verfolgung unter Kaiser Galerius (um 310) kam er ins Gefängnis und wurde gefotlert, weshalb er den Beinamen "Bekenner" erhielt. Er starb im Alter von 65 Jahren an einem Freitag, den 6. Dezember.
Sein Kult ist in Myra und Konstantinopel seit dem 6. Jahrhundert nachzuweisen. Von dort verbreitete er sich in der gesamten griechischen Kirche, später auch in den slawischen Ländern. Besonders in Russland wurde er sehr beliebt. Im 9. Jahrhundert förderte die aus Byzanz stammende deutsche Kaiserin Theophanu, die mit Kaiser Otto II vermählt wurde, seine Verehrung im deutschsorachigen Raum. Seit der Translation seiner Gebeine von Myra nach Bari im Jahre 1087 breitete sich der Kult im gesamten Abendland aus.

Ritualtafel für den Tag: “Ribnik”*, rundes Ritualbrot, fleischlose Gerichte wie Mais, gekochter Weizen, Sauerkrautrouladen, Paprikaschoten und weiße Bohnen.

* Der “Ribnik” – Karpfen im Teig ist ein traditionelles Gericht für das Fest. Der “Ribnik” wird zusammen mit dem Ritualbrot im Ofen gebacken – zwei Laib Brot für jedes Haus. Der “Ribnik” und das Brot werden in der Kirche oder zu Hause eingeweiht, und kleine Stücke davon werden unter den Nachbarn verteilt. Der Rest vom “Ribnik” und Ritualbrot wird zu Hause behalten und zum Familienabendbrot gegessen. Der Nikulden-Tisch darf nicht abgeräumt werden, er bleibt den ganzen Tag gedeckt, für die Gдste, die zu Besuch kommen.

 

Gotse Deltschev (1872-1903) ist an diesem Tag geboren
“ Ich nehme die Welt als einen Platz für kulturellen Wettbewerb zwischen den Völkern wahr “
Weltknuddeltag
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21.01.2020 08:00:00
Die Welt begeht den Knuddeltag
PETLJOVDEN (HAHNESTAG)
PETLJOVDEN (HAHNESTAG)
20.01.2020 09:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Efthimios (Evtim, Euthim). Ritualtafel: gekochter weißer Hahn, Ritualbrot
Heute ist ATANASSOV DEN (der Tag des heiligen Athanassius)
Namenstag von allen mit den Namen Atanas, Atanaska, Nasso, Natscho, Nassja.
ANTONOVDEN (St. Antoniustag)
ANTONOVDEN (St. Antoniustag)
17.01.2020 09:00:00
Namenstag von allen mit dem Namen Anton, Antonia, Antoanneta, Andon, Doncho, Donka, Donna, Donni, Toni.
JUSHNIZI - VERISHNIZI FEST
JUSHNIZI - VERISHNIZI FEST
16.01.2020 09:00:00
Dieses Fest ist das erste von dem Komplex “ Antonovden - Atanassovden “ (im Zeitraum 16.-18.Januar) und ist eine Vorbereitung auf die nächsten zwei großen Feste.
St.TATIANATAG
St.TATIANATAG
12.01.2020 09:00:00
Namenstag von Tatiana oder Tanja
BABINDEN ( Omastag) – der Tag der alten Geburtshelferinnen
Bekannt ist die Sage über den ägyptischen König (Faraon), der den alten Frauen-Hebammen befahl, jeden neugeborenen judischen Jungen zu töten. Die alten Frauen jedoch taten das nicht, weil sie Angst vor Gotte hatten. Deshalb wurden sie von Ihm mit Gutem beschenkt.Babinden ist ein Feiertag, der die  alten Geburtshelferinnen, die früher trotz ihren jungen Jahren liebevoll „Omas“ genannt wurden, ehrt.  Das Fest hat drei Hauptrituale: Erstens-das Baden der kleinen Babys ( gewöhnlich tut das die alte Frau – die Geburtshelferin „die Baba “), mit vielen Segenssprüchen begleitet; zweitens - das rituelle Bestreichen der kleinen Kinder mit Honig und Butter, und drittens – das Beschenken der Baba mit Wolle und Ritualkringeln. Am Fest beteiligen sich alle jungen Frauen, denen die Baba  im vergangenen Jahr Geburtshilfe geleistet hat. Sie bringen Brot, Baniza (Blätterteigkuchen mit Käse), gebratenes Huhn und Wein mit. Sie waschen der alten Frau die Hände, beschenken sie mit  Hemden, Schürzen und Strümpfen. Das Fest endet mit dem so genannten “Wletschugane”-Ritual ( das Baden der alten Frau). Die Frauen bringen die alte Hebamme zum Fluss oder zum Brunnen und führen das  Zeremoniellbaden durch. Alle Frauen sind mit rotem Paprika und Wolle geschmückt. Dabei singen sie Lieder mit erotischen Motiven und tanzen. Zum Fest sind keine Männer zugelassen. Auf dem Weg zum Fluss necken die Frauen mit den Männern, die sie treffen. Dann baden sie die alte Frau und bringen sie in ihr Haus zurück.
Namenstag von allen mit den Namen Ivan, Vanjo, Vanja, Joan/Ioan, Joanna/Ioanna, Jonko/Jonka, Joto, Ivajlo, Ivo, Ivona, Kalojan, Jan/Jean, und Janna ( alle diesen Namen haben die Grundbedeutung "Gott ist Gnadig").
Heute ist BOGOJAVLENIE / JORDANOVDEN (Epiphania)
Namenstag von allen mit den Namen Jordan, Jordanka ( genannt nach dem Heiligen Fluß Jordan), Daniel, Daniela, Bojan, Bojana, Bogdan, Bogdana ( bedeutet Gottes Geschenk),Bogoljub/a und Bogomil (bedeutet dem Gotte lieb).