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22. Juni 813 – Glorioser Sieg von Khan Krum bei Versinikia

22. Juni 813 – Glorioser Sieg von Khan Krum bei Versinikia

22.06.2011 06:53:53

Khan Krum
Einer der bemerkenswertesten Staatsmänner in der bulgarischen Geschichte war Khan Krum. Er war ein fähiger Militärführer, der das erste bulgarische geschriebene Recht geschaffen hat. Khan Krum herrschte zwischen 803 und 814.
Nach einer anhaltenden politischen Krise in Bulgarien des VIII. Jahrhunderts, kam mit dem Beginn des neuen Jahrhunderts einer seiner größten Herrscher an die Macht – Khan Krum der Schreckliche. Er kam auf den Thron 802/803 und gründete eine neue Dynastie, die das Herrschergeschlecht Dulo von Khan Asparuch dem Gründer ablöste. Schon im nächsten Jahr begannen gemeinsame Aktionen mit Karl dem Großen zur Vernichtung des awarischen Khaganats in Pannonien. Sie waren erfolgreich und beide Staaten bekamen eine gemeinsame Grenze. Zu Bulgarien kamen die Gebiete des heutigen östlichen Ungarn, Transsilvanien, bis zu den nördlichen Karpaten, der Banat, Moldawien, Bessarabien und im Osten verlief die Grenze bis zum Dnjestr-Fluss. Diese Erfolge Bulgariens beunruhigten Byzanz, das schwer nur die Slawen in seinen Grenzen davon abhalten konnte, unabhängig zu werden. Ihr natürlicher Verbündeter war Bulgarien.

Kaiser Nikephorus I. kam ebenfalls im Jahre 802 auf den Thron. Er begann die Vorbereitung auf den bevorstehenden Zusammenstoß mit Khan Krum. Doch der „Barbar“ war schneller und seine Truppen zogen 808 entlang des Struma-Flusses im heutigen westlichen Bulgarien. Im nächsten Jahr drang er erneut in den westlichen Teil der Halbinsel ein und eroberte die wichtigste Festung auf diesem Weg Serdica – das heutige Sofia. Die Stadt wurde zerstört und die 6 000 Mann starke Garnison vernichtet. Der Weg der Slawen nach Mazedonien war offen. In den historischen Quellen wird berichtet, dass beim Sturm der Festung von Serdica ein getaufter Araber - Eumatius - zu den Bulgaren überlief und ihnen später beim Bau von Belagerungsmaschinen half. Mit deren Hilfe haben diese später die Festungen von Debelt, Wersinikia, Nessebar und Edirne erobert.

Der byzantinische Kaiser beschloss, mit der bulgarischen Gefahr im Norden fertig zu werden und unternahm im Mai 811 im Mai 811 einen Feldzug nach Bulgarien.

Die Grenze überquerte er bei der Festung Markeli, der heutigen bulgarischen Stadt Karnobat. Die Bulgaren konnten die Eindringlinge nicht abwehren und gaben ihre Hauptstadt Pliska auf. Krum bat sogar Frieden an: „Nun, du hast gewonnen. Also, nimm was Dir gefällt und zieh im Frieden“, soll er, laut einer Chronik gesagt haben. Aber Nikephorus lehnte ab. Die Hauptstadt wurde geplündert und niedergebrannt. Die Entscheidungsschlacht fand im Monat Juli in der Schlucht des Warbiza-Passes im östlichen Balkangebirge statt. Die Armee des Nikephorus wurde vernichtet und er selbst getötet. „Die gesamte christliche Pracht kam um“, schrieb traurig der zeitgenössische Chronist Michael von Syrien. Schon im nächsten Frühjahr drang Krum der Schreckliche in Thrakien ein und die Grenzen Bulgarien gewannen wieder ihre Gestalt aus der Zeit von Khan Terwel. Die Übermacht von Byzanz über der Halbinsel war gebrochen.

Die Macht des Staates wurde mit Bedacht aufgebaut. Krum würdigte als erster von den bulgarischen Herrschern die Notwendigkeit der Einheit des Volkes und er beteiligte die Slawen aktiv an dem politischen und wirtschaftlichen Leben und gab ihnen wichtige Posten in der Armee. Seine Weitsicht war eine Voraussetzung dafür, dass Bulgarien zu einem wichtigen Faktor für die Bestimmung des Schicksals des mittelalterlichen Europa wurde. Den Beinamen „Der Schreckliche“ verdankt er nicht allein seiner militärischen Stärke. Er trat als Gesetzgeber auf und bestimmte drakonische Strafen für Diebstahl, Verleumdung und Trunksucht. In seinem Rechtssystem waren alle gleich vor dem Herrscher und dem Gesetz. Eine Besonderheit, die für die mittelalterlichen Herrscher ganz und gar nicht typisch war.

Das Schicksal rettete das byzantinische Reich unter Leo V. nach dem unterzeichneten Waffenstillstand vor einem schweren Schlag. Der Winter von 813/814 verlief in Bulgarien unter dem Zeichen der Vorbereitung eines Feldzuges zur Eroberung von Konstantinopel. Es waren 10 000 Ochsenwagen für den Transport der Waffen, der Belagerungsmaschinen und der Nahrungsmittel vorbereitet. Doch am 13. April 814 setzte ein Herzschlag dem Leben von Khan Krum, einem der weitsichtigsten bulgarischen Herrscher ein Ende.

 

22.September - Tag der Unabhängigkeit
Am 22.September 1908 erklärte der bulgarische Fürst Ferdinand in der alten Hauptstadt Bulgariens die Unabhängigkeit Bulgariens vom Osmanischen Reich. Dieser Staatsakt stelle den natürlichen Abschluss des über Jahrhunderte gedauerte Freiheitskampfes dar.Das Osmanische Reich und die Großen Mächte erkannten offiziell die Unabhängigkeit von Bulgarien an.Am 10.September 1998 erklärte das Parlament diesen Tag zum offiziellen Nationalfeiertag.
Neues Schuljahr beginnt !
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17.09.2018 09:00:00
Neues Schuljahr beginnt – 64.000 Erstklässler
WYARA, NADESCHDA und LJUBOV (Glaube, Hoffnung und Liebe) und ihre Mutter SOPHIA
Namenstag von allen mit den Namen Wjara, Vera, Veronika, Nadeschda, Nadja, Ljuben, Ljubomir, Ljuba, Sophia, Sofka, Sevda.
KRASTOVDEN (Der Kreuztag)
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14.09.2018 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Krastina, Krastjo, Krastan, Kantscho, Stavri.
Plovdiv ist wieder Bühne auf dem Kreuzweg
Das 22. Theaterfestival “Bühne auf dem Kreuzweg” startet heute Abend mit der Premiere von “Der Aufstieg” des Plovdiver Dramatischen Theaters.
Jahrestag in unserer Geschichte: im Jahre 924 schließen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos temporären Frieden
924 schlossen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos vor den Mauern von Konstantinopel ein temporäres Friedensabkommen. Simeon I. (893 - 927) war der dritte Sohn Boris', dem ersten christlichen Herrscher Bulgariens. Simeons Regierungszeit stand im Zeichen eines Krieges gegen Byzanz (obwohl er dort erzogen worden war), in dessen Verlauf die Bulgaren ihr Territorium beträchtlich ausweiten konnten. Simeon marschierte mehrmals vor die Tore Konstantinopels, konnte die Stadt aber freilich nie einnehmen. Unterstützung erhielten die Bulgaren während der Kämpfe von den Petschenegen, während sich die Ungarn und die Kroaten mit Byzanz verbündeten.Seine Regierung wurde später das "goldene Jahrhundert" der bulgarischen Kultur benannt. Gründe dafür waren die Verbreitung des slawischen Alphabets in Bulgarien und das Entstehen vieler Bücher in slawischer Sprache. Simeon I. verlegte die Hauptstadt von Bulgarien nach Preslav, weil er den neu christianisierten Staat von den heidischen Wurzeln seiner Vorfahren lösen wollte. Preslav selbst ließ er ausbauen und zahlreiche Kirchen und Klöster errichten.Während der Regierung von Simeon I. umfasste das bulgarische Reich die heutigen Territorien von Bulgarien, Rumänien und Mazedonien sowie große Teile von Serbien, Albanien und Griechenland. 908, ein Jahr nach einem Sieg Simeons über das byzantinische Heer bei Acheloj, wurde die bulgarische orthodoxe Kirche Patriarchalkirche.. 919 verheiratete er seine Tochter Helene mit Kaiser Konstantin VII und wurde im Jahr darauf zum Mitkaiser erhoben.Simeon I. starb aufgrund eines Herzinfarktes am 27.Mai 927.  
MARIÄ GEBURT (Die Geburt der gesegneten Mutter Gottes)
In der Nacht auf Mariä Geburt mussten die Kranken ein spezielles Ritual vollführen, genannt sarek (vom bulgarischen Wort für Schwur, Gelübde abgeleitet).Zunächst musste ein Ritualbrot gebacken werden, das mit einem Armband einer jungen Braut und einer gebastelten Puppe geschmückt wurde. Das Brot musste mit Honig bestrichen werden.Wenn das Brot fertig war, gab man es dem Kranken, der es brach. Das erste Stück warf er in den Schornstein und das zweite aß er, indem er sprach: „Solange ich lebe, soll es für die Krankheit Honigbrot geben, und für mich – ewige Gesundheit!“ Dann goss er ein paar Tropfen Rotwein auf den Boden, die für die Krankheit gedacht waren, und trank selbst den Rest aus. Die alten Menschen pflegten zu sagen, dass sich danach die Krankheit verabschiedet.Die Verehrung der gesegneten Jungfrau Maria findet an 5 Tagen im kirchlichen Kalender statt. Die Heilige Mutter Gottes wird von der Orthodoxen Kirche an folgenden Festtagen verehrt:• 25. März, Verkündung des Herrn an Maria, der Tag, an dem der Engelsbote Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigte (“Blagoveschtenie” Tag in Bulgarien)• 15. August, Mariä Himmelfahrt (Goljama Bogoroditsa in Bulgarien)• 21. November, Mariä Tempelgang oder Mariä Opferung• 2. Februar , Darstellung des Herrn im Tempel• 8.September, die Geburt der Heiligen Mutter Gottes.
Bulgarien feiert Tag seiner Vereinigung
Am 6. September begeht Bulgarien 125 Jahre seit der Vereinigung von Fürstentum Bulgarien und Ostrumelien. Nach der Befreiung des Landes von der türkischen Fremdherrschaft wurde kraft des Berliner Vertrages im Jahr 1878 Südbulgarien, das auf Bestehen der britischen Diplomatie Ostrumelien genannt wurde, vom bulgarischen Staat getrennt und erneut in das Osmanische Reich eingegliedert. Die bulgarische Bevölkerung konnte diese ungerechte Entscheidung nicht akzeptieren. In ganz Südbulgarien fanden Massendemonstrationen und Versammlungen zur Unterstützung der Vereinigung statt. Der Widerstand der Bulgaren führte mehrere Jahre später zum Erfolg. Am 6. September 1885 wurde in Plowdiw die Vereinigung vom Fürstentum Bulgarien mit Ostrumelien erklärt. Damit gewann unser Land an politischer, wirtschaftlicher und geistiger Macht.Anlässlich der Vereinigungsfeiern wurden im ganzen Land Gottesdienste zum Angedenken an jene heldenhaften Bulgaren zelebriert, die ihr Leben und Werk der Vereinigung unseres Vaterlands gewidmet haben.
Nationale Herbstausstellungen in Plowdiw lenken den Blick „jenseits der Oberfläche“
Die diesjährigen Nationalen Herbstausstellungen in der südbulgarischen Stadt Plowdiw schauen jenseits der Oberfläche und das mittels den individuellen Empfindungen von 10 Gegenwartskünstlern und deren Interpretationen von Geheimnissen, die sich den Blicken Uneingeweihter entzogen haben. Wie in einem Zaubertheater werden den Dingen Dimensionen verliehen, damit sie ihre bisherigen Konturen verlassen können...
Започва Есенният салон на изкуствата
Виртуози откриват Есенния салон на изкуствата