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RUSSALSKA NEDELJA (NIXENWOCHE) – die Woche nach Pfingsten

RUSSALSKA NEDELJA (NIXENWOCHE) – die Woche nach Pfingsten

28.05.2018 11:00:00
Die Woche nach Pfingsten nannte man Russalska Nedelja (Nixenwoche). Man glaubte früher, dass die Nixen ihre Aufgaben auf der Erde bis Pfingstmontag erledigt haben. Sie mussten nämlich die Samen der Fruchtbarkeit säen. Während dieser Woche schmückte man die Häuser mit Estragonblättern. Die unverheirateten Mädchen steckten einige Estragonblätter in den Ausschnitt, die Burschen – in die linke Hosentasche und die Kinder trugen die Estragonblätter an einem Halsband. Dadurch hoffte man, sich vor den Sticheleien der Nixen schützen zu können. In dieser Woche durfte man nicht alleine unterwegs sein. Man befürchtete nämlich, dass der Reisende von Nixen unterwegs überrascht wird und er sich an der so genannten Nixenkrankheit ansteckt. Nur die Nixen können dann die Rettung bringen.

RUSSALII SPIELE

Es gab auch Nixenmänner “Russalii”. Sie gingen nur in Gruppen und zwar in ungerader Zahl – 3, 5, 7  usw.

Während der Nixenwoche waren sie verbrüdert und brachten allen Familien, die sie aufsuchten, Gesundheit und Fruchtbarkeit. In Nordbulgarien nannte man sie auch noch Kaluschari. Die Anführer der Nixenmänner, Vataf genannt,  bekamen das Recht darauf vererbt. Nur der Anführer der Nixenmänner wusste, welche Heilkräuter und vor allem wann sie gepflückt werden dürfen. Nixenmänner konnten nur junge, verheiratete Männer werden, die gesund, gutmütig und ehrlich sind, nicht trinken und aushalten können, eine Woche lang nicht nach Hause zu gehen. Jeder der Nixenmänner musste außerdem fasten. Erst, nachdem der Nixenmann diese Bedingungen erfüllt hat, leistete er den heiligen Eid.
Jahrestag seit der Geburt von Obrejko Obrejkov, dem Begründer der Plovdiver Messe
Geboren am 17.06.1891 in Plovdiv, kommt Dr. Obrejkov aus einer alten namhaften Wiedergeburtzeitfamilie.
 WIDOWDEN (Widotag) – 15. Juni
Das war der letzte Tag, an dem man die Schutzbrüder des Hagels mild stimmte. Wido ist laut den Überlieferungen der jüngste der vier Brüder - manchmal erscheint Wido als Bruder, manchmal erscheint Wida als Schwester.
ELISSEJ Fest (Lissetag; St.Elisa) – 14. Juni
Dem Volksglauben nach war Lisse der dritte Bruder, der Schutzherr des Hagels ist.
VARTOLOMEJ (Bartholomäustag) – 11. Juni
Das Fest wird Vartolomej oder Varti-Lomi ( Gewitter und Hagel) genannt.
Tag von Botev und der  Gefallenen für die Freiheit des Landes
Am 2. Juni begeht Bulgarien den Tag des Dichters und Freiheitskämpfers gegen die türkische Fremdherrschaft Hristo Botev und der Gefallenen für die Freiheit des Landes.
Bulgarien begeht Internationalen Kindertag
Anlässlich des Internationalen Kindertags finden heute landesweit Feierlichkeiten, Theateraufführungen und Konzerte für den Nachwuchs statt. In der Sofioter Patriarchenkathedrale wurde ein Bittgebet für Gesundheit und Wohlergehen der bulgarischen Kids gelesen.
13. Ausgabe der internationalen Ausstellung für Verteidigungstechnik HEMUS
In Plovdiv beginnt heute die 13. Ausgabe der internationalen Ausstellung für Verteidigungstechnik HEMUS 2018.
PFINGSTEN / TRINITATIS (50 Tage nach dem Ostersonntag )
Das Pfingstfest ist 50 Tage nach dem Ostersonntag, der eigentliche Festtag ist also der Pfingstmontag. Diese Zeitspanne wurde aus der jüdischen Tradition übernommen.
24. Mai - Tag der bulgarischen Kultur und des slawischen Schrifttums
Die Heiligen Brüder Kyrill und Method (Konstantin Kyrill der Philosoph und sein Bruder Methodius) - die Apostel des slawischen Schrifttums sind im Jahre 820 bzw. 815 in Thessaloniki geboren.
Hl. Hl. Konstantin und Elena
Hl. Hl. Konstantin und Elena
21.05.2018 08:00:00
Am 21. Mai feiert man das kirchliche Fest von St.St. Konstantin und Helena. Dieser Tag wird in verschiedenen Orten Bulgariens auch als das traditionelle Fest Kostadinovden gefeiert.Namenstag von allen, die Konstantin, Kostadin, Kostadinka, Kojtscho, Dinko, Elena, Elen, Eli, Elitsa heißen.In den meisten Regionen des Landes wird der Tag der St.St. Konstantin und Helena nur als kirchliches Fest zelebriert, das zum Gedenken des Kaisers Konstantin und seiner Mutter Helena gewidmet ist. Während der Regierung vom Kaiser Konstantin wurde der Christentum durch den Edikt von Mailand 313 zur Staatsreligion erklärt. Die Legende schreibt Helena auch die Auffindung des Heiligen Kreuzes in Jerusalem zu.Das Fest trägt auch den Namen Kostadinovden – das letzte Frühlingsfest. Geglaubt wird, dass “ Elenka trüge den Hagel in ihrem Ärmel “, “ Elenka und Kostadin trügen den Hagel in einem Sack”.Mehr Info hier