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Festival der Maskerade-Spiele „Surva“ bewirbt sich für die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes

Festival der Maskerade-Spiele „Surva“ bewirbt sich für die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes

03.02.2013 11:00:00
Vom 1. bis zum 3. Februar findet in der Stadt Pernik bei Sofia das Internationale Festival der Maskerade-Spiele „Surva“. Das ist das größte Event dieser Art in Bulgarien und auf dem Balkan. Gegründet wurde es im Jahre 1966 und seit 1985 ist das Festival auch international. Die Stadt Pernik wurde dann auch Mitglied der Föderation der europäischen Karnevalstädte. Traditionell nehmen daran etwa 6 000 Menschen in über 90 Maskengruppen teil. Sie kommen aus allen ethnographischen Gegenden des Langes sowie aus Europa, Asien und Afrika.

Die Teilnehmer bringen viele Emotionen mit und sind sehr stolz darauf, dass sie alte Traditionen wiederbeleben und dem Publikum präsentieren können. Bei der diesjährigen Ausgabe des Festes haben sich 94 Maskengruppen aus Slowenien, Serbien, Mazedonien, Montenegro, Griechenland, Albanien, Spanien, Palästina, Indonesien u.a. angemeldet. Die bulgarischen Gruppen stellen verschiedene Varianten der alten Traditionen der Surwakari und der Kukeri (zu Deutsch – Schembartläufer) vor. Das Festival ist das größte Winterfest der Gegend von Pernik. Die Männer, die furchterregende Masken tragen, gehen um die Häuser, tanzen unter den Rhythmen der Trommel und verjagen die bösen Geister. Sie sprechen auch Segen für gute Ernte, Fruchtbarkeit und Gesundheit aus. Die Kukeri tragen meistens auch viele Glocken an ihren Gürtel, deren ohrenbetäubender Klang ebenfalls das Böse vertreiben soll.

Beide Bräuche sind mit dem Jahreswechsel und mit dem Übergang zum Frühling verbunden und haben ihre Wurzel in der vorchristlichen Zeit. An den Ritualen und Spielen beteiligen sich auch Frauen, was früher nicht der Fall war. Die Traditionen werden aber von Generation zu Generation weitergegeben und sind deswegen auch heute noch so lebendig und wirkungsvoll. Genau deswegen und wegen der Einzigartigkeit dieser Bräche, will man sie in die UNESCO Liste „der lebendigen Menschenschätze“ aufnehmen.

Bnr.bg
© Foto: BGNES
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