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Zwetniza, Wrabniza (Palmsonntag)

Zwetniza, Wrabniza (Palmsonntag)

20.04.2008 08:42:06

Namenstag von allen die den Namen einer Blume, oder eines Baumes tragen ( Tsvetelina, Lilia, Yavor, Yassen, Roza, Iglika, Violeta, Varban, Latinka, Temenuga, Karamfila, Zdravko, Kamelia etc). Das Fest hat kein festes Datum - es hängt vom Osterndatum für das entsprechende Jahr ab. Der Palmsonntag ist der erste Tag der Heiligen Woche.

Das Fest hat kein festes Datum - es hängt vom Osterndatum für das entsprechende Jahr ab. Der Palmsonntag ist der erste Tag der Heiligen Woche.
Es gibt eine alte Legende über die Feste am Palmsonntag: „In einem kleinen Dorf in Thrakien, Tschitalowo, war es üblich, dass man ein großes Volksfest veranstaltet. Eines Tages kam aus dem Nachbarsdorf Kurtulan ein Mädchen namens Ruscha (zu Deutsch: Rose) mit ihrer Mutter und ihrem Vater, um sich das Volksfest anzuschauen. Unterwegs wurde Ruscha durstig und sagte ihrem Vater, sie werde vom Weg abbiegen und aus dem Drachenbrunnen Wasser trinken. „Halte noch ein bisschen aus, gehe nicht zum Brunnen, er ist böse!“, warnte sie der Vater. Die Tochter hörte aber nicht auf ihn und als sie Wasser trinken wollte, sprach sie der Drache an: „Du wirst meine Frau werden, du wirst sehr reich sein“. Ruscha zuckte vor Angst zusammen und holte schnell ihre Eltern ein, ohne ihnen über den Drachen zu erzählen. Als sie das benachbarte Dorf erreicht haben, hatte das Volksfest schon begonnen, die jungen Mädchen und Burschen tanzten und sangen. Ruscha war es aber nicht nach Tanzen – sie dachte an das Angebot des Drachen. Sie wollte reich sein und in einem Palast leben. Sobald das Fest zu Ende ging, eilte sie zum Brunnen zurück und heiratete den Drachen heimlich. Nach vielen Jahren hatte sie aber Heimweh und bat den Drachen, ihr zu erlauben, ihre Familie zu besuchen. Der Drache war einverstanden und ließ sie dort los, wo sie sich zum ersten Mal getroffen haben – am Drachenbrunnen. In den Jahren, die sie als Frau des Drachen gelebt hat, bekam sie aber einen langen Schwanz. Ruscha versuchte, ihn loszuwerden, aber es gelang ihr nicht. Sie drehte sich in alle Richtungen, um den Schwanz abzubeißen, aber es ging nicht.

Da hörte sie auf einmal die Lieder der Mädchen, die nach dem Volksfest nach Hause gingen. Aus Schreck, dass sie die Freundinnen so grässlich sehen werden, fiel sie atemlos zu Boden. So fanden sie die Mädchen vor und begruben sie am Drachenbrunnen. Von da an versammelten sich die Mädchen an diesem Tag am Brunnen des Drachen und tanzten den Reigen. Sie hielten sich aber nicht und ahnten beim Tanzen die Bewegungen des Drachen nach. Sie tanzten für Ruscha. Diesen Volkstanz nannte man Buenek und die Mädchen, die ihn tanzen – Lasarki (zu deutsch: Lazarusmädchen)“.

 Dieser Brauch nahm einen festen Platz im Brauchtum der alten bulgarischen Familien ein. Darin entdeckte man auch Momente heidnischer Bräuche der alten Thraker und Protobulgaren, die mit dem Erwachen der Natur im Frühling zusammenhängen. Es handelte sich um einen Brauch für junge Mädchen, die bereit sind, in den heiligen Bund der Ehe einzutreten. Es hieß sogar, dass Mädchen, die zwar im heiratsfähigem Alter sind, an diesem Brauch jedoch nicht teilgenommen haben, nicht heiraten dürfen. Das Fest Lazarustag war für die unverheirateten Mädchen die letzte Stufe der Eingliederung in die Gesellschaft von früher. Für das Fest gab es spezielle Lieder, Tänze und Trachten. Der Reigentanz Buenek unterscheidet sich von den übrigen Tänzen dadurch, dass sich die Mädchen nicht an den Händen halten.

WYARA, NADESCHDA und LJUBOV (Glaube, Hoffnung und Liebe) und ihre Mutter SOPHIA
Namenstag von allen mit den Namen Wjara, Vera, Veronika, Nadeschda, Nadja, Ljuben, Ljubomir, Ljuba, Sophia, Sofka, Sevda.
KRASTOVDEN (Der Kreuztag)
KRASTOVDEN (Der Kreuztag)
14.09.2019 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Krastina, Krastjo, Krastan, Kantscho, Stavri.
Drei große Monde werden Nacht-Festival in Plowdiw beleuchten
Die Plätze, Kirchen und Galerien, aber auch die versteckten Ecken des alten Plowdiw werden in geteilte Räume für Kunst, Werte und Zukunftsvisionen über die Welt verwandelt. Nach einer einjährigen Pause wird das Festival „Night Plovdiv“ erneut der Stadt seinen Stempel aufdrücken, um die Gespräche inniger zu gestalten, die Sinne zu schärfen und die Seelen für neue Erlebnisse, neues Wissen und neue Treffen zu öffnen.
Plovdiv ist wieder Bühne auf dem Kreuzweg
Das 22. Theaterfestival “Bühne auf dem Kreuzweg” startet heute Abend mit der Premiere von “Der Aufstieg” des Plovdiver Dramatischen Theaters.
Jahrestag in unserer Geschichte: im Jahre 924 schließen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos temporären Frieden
924 schlossen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos vor den Mauern von Konstantinopel ein temporäres Friedensabkommen. Simeon I. (893 - 927) war der dritte Sohn Boris', dem ersten christlichen Herrscher Bulgariens. Simeons Regierungszeit stand im Zeichen eines Krieges gegen Byzanz (obwohl er dort erzogen worden war), in dessen Verlauf die Bulgaren ihr Territorium beträchtlich ausweiten konnten. Simeon marschierte mehrmals vor die Tore Konstantinopels, konnte die Stadt aber freilich nie einnehmen. Unterstützung erhielten die Bulgaren während der Kämpfe von den Petschenegen, während sich die Ungarn und die Kroaten mit Byzanz verbündeten.Seine Regierung wurde später das "goldene Jahrhundert" der bulgarischen Kultur benannt. Gründe dafür waren die Verbreitung des slawischen Alphabets in Bulgarien und das Entstehen vieler Bücher in slawischer Sprache. Simeon I. verlegte die Hauptstadt von Bulgarien nach Preslav, weil er den neu christianisierten Staat von den heidischen Wurzeln seiner Vorfahren lösen wollte. Preslav selbst ließ er ausbauen und zahlreiche Kirchen und Klöster errichten.Während der Regierung von Simeon I. umfasste das bulgarische Reich die heutigen Territorien von Bulgarien, Rumänien und Mazedonien sowie große Teile von Serbien, Albanien und Griechenland. 908, ein Jahr nach einem Sieg Simeons über das byzantinische Heer bei Acheloj, wurde die bulgarische orthodoxe Kirche Patriarchalkirche.. 919 verheiratete er seine Tochter Helene mit Kaiser Konstantin VII und wurde im Jahr darauf zum Mitkaiser erhoben.Simeon I. starb aufgrund eines Herzinfarktes am 27.Mai 927.  
MARIÄ GEBURT (Die Geburt der gesegneten Mutter Gottes)
In der Nacht auf Mariä Geburt mussten die Kranken ein spezielles Ritual vollführen, genannt sarek (vom bulgarischen Wort für Schwur, Gelübde abgeleitet).Zunächst musste ein Ritualbrot gebacken werden, das mit einem Armband einer jungen Braut und einer gebastelten Puppe geschmückt wurde. Das Brot musste mit Honig bestrichen werden.Wenn das Brot fertig war, gab man es dem Kranken, der es brach. Das erste Stück warf er in den Schornstein und das zweite aß er, indem er sprach: „Solange ich lebe, soll es für die Krankheit Honigbrot geben, und für mich – ewige Gesundheit!“ Dann goss er ein paar Tropfen Rotwein auf den Boden, die für die Krankheit gedacht waren, und trank selbst den Rest aus. Die alten Menschen pflegten zu sagen, dass sich danach die Krankheit verabschiedet.Die Verehrung der gesegneten Jungfrau Maria findet an 5 Tagen im kirchlichen Kalender statt. Die Heilige Mutter Gottes wird von der Orthodoxen Kirche an folgenden Festtagen verehrt:• 25. März, Verkündung des Herrn an Maria, der Tag, an dem der Engelsbote Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigte (“Blagoveschtenie” Tag in Bulgarien)• 15. August, Mariä Himmelfahrt (Goljama Bogoroditsa in Bulgarien)• 21. November, Mariä Tempelgang oder Mariä Opferung• 2. Februar , Darstellung des Herrn im Tempel• 8.September, die Geburt der Heiligen Mutter Gottes.
Bulgarien feiert Tag seiner Vereinigung
Am 6. September begeht Bulgarien 125 Jahre seit der Vereinigung von Fürstentum Bulgarien und Ostrumelien. Nach der Befreiung des Landes von der türkischen Fremdherrschaft wurde kraft des Berliner Vertrages im Jahr 1878 Südbulgarien, das auf Bestehen der britischen Diplomatie Ostrumelien genannt wurde, vom bulgarischen Staat getrennt und erneut in das Osmanische Reich eingegliedert. Die bulgarische Bevölkerung konnte diese ungerechte Entscheidung nicht akzeptieren. In ganz Südbulgarien fanden Massendemonstrationen und Versammlungen zur Unterstützung der Vereinigung statt. Der Widerstand der Bulgaren führte mehrere Jahre später zum Erfolg. Am 6. September 1885 wurde in Plowdiw die Vereinigung vom Fürstentum Bulgarien mit Ostrumelien erklärt. Damit gewann unser Land an politischer, wirtschaftlicher und geistiger Macht.Anlässlich der Vereinigungsfeiern wurden im ganzen Land Gottesdienste zum Angedenken an jene heldenhaften Bulgaren zelebriert, die ihr Leben und Werk der Vereinigung unseres Vaterlands gewidmet haben.
Започва Есенният салон на изкуствата
Виртуози откриват Есенния салон на изкуствата
SIMEONOVDEN (St. Simeon Stylites)
SIMEONOVDEN (St. Simeon Stylites)
01.09.2019 08:00:00
Jeder, der den Namen Simeon trägt, feiert an diesem Tag seinen Namenstag.
SEKNOVENIE / Äquinoktium (Schwarzer Hl. Iwan)
Früher ehrte man diesen Tag, weil es die Herbst-Tagundnachtgleiche  war. Man glaubte, dass ab dem Äquinoktium das Wasser kälter wurde. Deshalb durfte man nicht mehr in Flüsse, Seen und ins Meer baden gehen. Aus der Umgebung von Warna, am Schwarzen Meer, stammt eine Legende, dass am Tag der Herbst-Tagundnachtgleiche alle Schlangen und Eidechsen die Erdoberfläche verlassen und in ihr Reich zurückgehen.An diesem Tag durfte man keine neue Arbeit beginnen. Die Frauen durften weder nähen, noch schneiden, weil man glaubte, dass die Kleider, die an diesem Tag genäht werden, schwarz werden und nur Unglück bringen. Deshalb durfte man sich an diesem Tag nicht in Schwarz kleiden. Man durfte auch keine schwarzen Weintrauben essen und kein Rotwein trinken, sondern nur gelbe Trauben und Weißwein.