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1125 Jahre seit dem Tod des Heiligen Method

1125 Jahre seit dem Tod des Heiligen Method

06.04.2010 07:00:13

Method und Konstantin, später als Kyrill der Philosoph bekannt - die Apostel des slawischen Schrifttums, stammten aus einer namhaften Familie in Thessaloniki. Method, der älteste Bruder ist im Jahre 815 geboren. Obwohl die Brüder aus einer noblen christlichen Familie stammten, verwarfen sie die weltlichen Ehrungen und wurden Mönche. Sie lebten in einem Kloster auf dem Bosporus, als die Chasaren Konstantinopel um einen christlichen Lehrer baten. Ausgewählt wurde Kyrill in Begleitung seines Bruders. Beide erlernten die Chasarsprache und bekehrten den grцßten Teil der Chasaren zum Christentum.


Kurz nach ihrer Mission bei den Chasaren, kam die Einladung des großmдhrischen Fürsten Rastislav, der den byzantinischen Kaiser Michael III. um die Entsendung von Missionaren bat, die die Leute in der Sprache des Volkes im christlichen Glauben unterweisen konnten, und auf diese Weise erhoffte der Fürst, den katholischen, „germanischen“ Einfluss zurückdrängen zu können – die Mährer wollten einen Lehrer, der ihnen beibringen konnte, die Kirchenmessen im Altkirchenslawischen zu halten . Kyrill und Method wurden für diese Mission ausgewählt. Bei der Vorbereitung auf die Mission schuf Kyrill ein neues Alphabet, Glagolica genannt, und mit der Hilfe seines Bruders übersetzte er die Bibel und die anderen liturgischen Bücher ins Altkirchenslawische – ein Werk, das ihnen viereinhalbe Jahre kostete.


Der sofortige Erfolg der Bьcher erregte die Feindseligkeit der deutschen Herrscher und Geistlichen. Die Brüder gingen 867 nach Rom, um die Zustimmung des Papstes zur Liturgiesprache Altkirchenslawisch zu erhalten. Kyrill starb am 4.Februar 869 in Rom und wurde in der Hl.Kliment-Basilik bestattet. Method ging nach Konstantinopel und mit der Hilfe einiger Schüler gelang es ihm, die Bibel und die wichtigsten Liturgietexte und Liturgiebücher ins Slawische fertig zu übersetzen. Die Feinde von Method hörten jedoch nicht auf, sich mit ihm feindselig auseianderzusetzen, folglich wurde er krank und starb am 6.April 885. Der Einfluss Methodius in Großmähren wurde nach seinem Tod eingestellt, aber sein Werk wurde nach Bulgarien, Serbien und Russland übertragen, wo die südslawische Sprache von Kyrill und Method ( und ihr Alphabet, als Kyrillica bekannt), immer noch die offizielle liturgische Sprache der Kirche ist, und das slawische Alphabet, mit einigen wenigen Unterschieden, als Grundlage ihrer Sprachen gebraucht wird.

ANTONOVDEN (St. Antoniustag)
ANTONOVDEN (St. Antoniustag)
17.01.2019 09:00:00
Namenstag von allen mit dem Namen Anton, Antonia, Antoanneta, Andon, Doncho, Donka, Donna, Donni, Toni.
JUSHNIZI - VERISHNIZI FEST
JUSHNIZI - VERISHNIZI FEST
16.01.2019 09:00:00
Dieses Fest ist das erste von dem Komplex “ Antonovden - Atanassovden “ (im Zeitraum 16.-18.Januar) und ist eine Vorbereitung auf die nächsten zwei großen Feste.
St.TATIANATAG
St.TATIANATAG
12.01.2019 09:00:00
Namenstag von Tatiana oder Tanja
Plowdiw in Erwartung der Krone für die Europäische Kulturhauptstadt
Mit einem grandiosen Spektakel, an dem sich 1500 Artisten beteiligen werden, will Plowdiw am 12. Januar offiziell den Start für sein Programm als Europäische Kulturhauptstadt 2019 geben. In den kommenden Monaten wird die Stadt Gastgeber von mehr als 300 Projekten und 500 Events sein. Partner der antiken bulgarischen Stadt wird das italienische Matera sein, eine ebenso alte Stadt mit einer interessanten Architektur, in der Mel Gibson seinen Film „Die Passion Christi“ gedreht hat.
BABINDEN ( Omastag) – der Tag der alten Geburtshelferinnen
Bekannt ist die Sage über den ägyptischen König (Faraon), der den alten Frauen-Hebammen befahl, jeden neugeborenen judischen Jungen zu töten. Die alten Frauen jedoch taten das nicht, weil sie Angst vor Gotte hatten. Deshalb wurden sie von Ihm mit Gutem beschenkt.Babinden ist ein Feiertag, der die  alten Geburtshelferinnen, die früher trotz ihren jungen Jahren liebevoll „Omas“ genannt wurden, ehrt.  Das Fest hat drei Hauptrituale: Erstens-das Baden der kleinen Babys ( gewöhnlich tut das die alte Frau – die Geburtshelferin „die Baba “), mit vielen Segenssprüchen begleitet; zweitens - das rituelle Bestreichen der kleinen Kinder mit Honig und Butter, und drittens – das Beschenken der Baba mit Wolle und Ritualkringeln. Am Fest beteiligen sich alle jungen Frauen, denen die Baba  im vergangenen Jahr Geburtshilfe geleistet hat. Sie bringen Brot, Baniza (Blätterteigkuchen mit Käse), gebratenes Huhn und Wein mit. Sie waschen der alten Frau die Hände, beschenken sie mit  Hemden, Schürzen und Strümpfen. Das Fest endet mit dem so genannten “Wletschugane”-Ritual ( das Baden der alten Frau). Die Frauen bringen die alte Hebamme zum Fluss oder zum Brunnen und führen das  Zeremoniellbaden durch. Alle Frauen sind mit rotem Paprika und Wolle geschmückt. Dabei singen sie Lieder mit erotischen Motiven und tanzen. Zum Fest sind keine Männer zugelassen. Auf dem Weg zum Fluss necken die Frauen mit den Männern, die sie treffen. Dann baden sie die alte Frau und bringen sie in ihr Haus zurück.
Heute ist IVANOVDEN  (St. Johannestag)
Namenstag von allen mit den Namen Ivan, Vanjo, Vanja, Joan/Ioan, Joanna/Ioanna, Jonko/Jonka, Joto, Ivajlo, Ivo, Ivona, Kalojan, Jan/Jean, und Janna ( alle diesen Namen haben die Grundbedeutung "Gott ist Gnadig").
Heute ist BOGOJAVLENIE / JORDANOVDEN (Epiphania)
Namenstag von allen mit den Namen Jordan, Jordanka ( genannt nach dem Heiligen Fluß Jordan), Daniel, Daniela, Bojan, Bojana, Bogdan, Bogdana ( bedeutet Gottes Geschenk),Bogoljub/a und Bogomil (bedeutet dem Gotte lieb).
Der erste BG General, General Major Sava Mutkurov am heutigen Tag 1852 geboren
Sava Mutkurov war ein aktiver Teilnehmer an der Vereinigung (1885), am Serbisch-Bulgarischen Krieg (1885), war Regent und Militärminister. Sava Mutkurov war immer im Dienst seiner Heimat und seines Volkes.
Heute ist SILVESTROVDEN (St. Silvestertag)
Namenstag von allen mit dem Namen Silvia, Silvester, Goran, Goritsa (“Silva” bedeutet “Wald” auf Latein, und “Gora” bedeutet das selbe auf Bulgarisch).
Heute ist VASSILJOVDEN (St. Vasilij / Basil, der Große)
Am 1.Januar zelebriert die Ostorthodoxe Kirche St.Vassilij den Großen ( im griechischen Kalender St.Basil), der um 330-379 lebte.