Nachrichten

Nachrichten

VERKLÄRUNG JESU

VERKLÄRUNG JESU

06.08.2014 07:43:00
Die Orthodoxe Kirche feiert am 6. August die Verklärung Jesu. Nach der Legende festigte Jesus Christ den Glauben seiner Jüngster in seiner Göttlichkeit, indem er sich auf einem hohen Berg vor den Augen von Petrus, Jacobus und Johannes verwandelte.

„ Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie Licht". Jesus und den ihn begleitenden Petrus, Jakobus und Johannes erschienen Mose und Elia, aus den Wolken sprach eine Stimme: "Siehe, das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe".

Obwohl das Fest der Verklärung in die Fastenzeit vor Mariä Himmelfahrt fiel, durfte man an diesem Tag Fisch essen. Am Fest der Erscheinung Christi durfte man früher zum ersten Mal Weintrauben pflücken und essen. Zuvor mussten die Trauben vom Priester geweiht werden, damit es auch im nächsten Jahr Trauben gibt.
BADNI WETSCHER (HEILIG ABEND)
BADNI WETSCHER (HEILIG ABEND)
24.12.2014 09:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Ewgeni, Ewgenija, Bisser, Bissera, Bistra, Bozhin, Bozhana. Diesen Abend nannte man auch noch Weihnachtsabend, Weihrauchabend oder Christi Geburt. Am frühen Morgen mussten die Hausfrauen das besondere Ritualbrot Bogowiza (abgeleitet vom bulgarischen Wort für Gott – Bog) backen. Die Töchter in der Familie bereiteten die kleinen Brötchen in halbrunder Form vor, die sie später den Koledari (zu Deutsch: Weihnachtsburschen ) schenkten. Am Heiligen Abend werden traditionell sieben bzw. neun verschiedene Gerichte auf den Tisch gebracht werden. Sie symbolisieren die Hoffnung, das der Tisch im kommenden Jahr ebenso reich gedeckt sein wird. Ein wichtiger Bestandteil ist ein Brot mit einer Münze darin. Der älteste Mann des Hauses bricht dieses Brot und teilt es mit den anderen. Der Finder der Münze, soll das größte Glück im kommenden Jahr haben.\r\nMehr:hier
Das Lied “Stille Nacht” wird 196 Jahre alt
"Es war am 24. Dezember des Jahres 1818, als der damalige Hilfspriester Herr Joseph Mohr bei der neu errichteten Pfarre St. Nicola in Oberndorf dem Organistendienst vertretenden Franz Gruber (damals zugleich auch Schullehrer in Arnsdorf) ein Gedicht überreichte, mit dem Ansuchen eine hierauf passende Melodie für 2 Solostimmen sammt Chor und für eine Guitarre-Begleitung schreiben zu wollen."
St.Anastasia's Tag
St.Anastasia's Tag
22.12.2014 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Anastasia, Assja, Natascha.\r\nAn diesem Tag ehrten die alten Bulgaren die Sterbende Nastassja, eine mythologische Gestalt des Todes. Die alten Menschen fьrchteten sie, weil sie alle hinmachen konnte, wenn sie nur erzörnte. Deshalb schauten die Hausfrauen zu, dass sie die Nastassja an diesem Tag mild stimmen und verrichteten keine Hausarbeit. Sie durften nur Ritualbrote backen, die sie mit Honig bestrichen und den Nachbarn gaben. Damit ehrten sie die Verstorbenen.\r\nAnastasia, nach mancher Ьberlieferung die Schwester von Kaiser Konstantin, wurde der Legende nach von Chrysogonus bekehrt, als ihre Mutter gestorben war. Gegen ihren Willen wurde sie einem heidnischen Mann vermählt, entzog sich ihm und widmete sich, zusammen mit ihrer Magd, der Betreuung gefangener Christen. \r\nMehr Info - hier
IGNAZHDEN (St. Ignatius, der Gottesträger von Antiochia)
Namenstag von allen mit den Namen Ignat ( auf Latein – der Feurige), Ognjan, Ognjana. Der Ignatiustag war im Volkskalender der erste Tag des neuen Jahres.Am Abend vor dem Festtag bereitete die Hausfrau die für den Ignatiustag typischen Mahlzeiten vor, die in der Fastenzeit erlaubt waren, wie auch das Ritualbrot. Der erste Gast am Ignatiustag, genannt Polasnik, nahm das Brot in die Hand und durfte es brechen. Er kostete von allen Mahlzeiten und wünschte der Familie Gesundheit, Fruchtbarkeit und Wohlergehen. Am ersten Gast am Ignatiustag deutete man auch das Jahr. War er reich, so sollten die Gastgeber keine Geldsorgen haben. War er glücklich, sollten die Gastgeber auch glücklich sein. Anschließend ging die Hausfrau in den Garten und gab den Küken zu fressen, indem sie sich wünschte, dass sie nicht weglaufen.Es war wichtig, dass die Hühner die Eier an diesem Tag im eigenen Stall legen. Das Ei symbolisierte den Ursprung der Welt und sollte deshalb zu Hause bleiben. Am Ignatiustag durfte man auch nichts außerhalb des Hauses tragen, sondern Geschenke nach Hause bringen, damit das Jahr reich wird. Jeder sollte am Ignatiustag auch Kleingeld in der Tasche haben. Ignatius wird als Schüler des Apostels Johannes angesehen, Johannes selbst soll Ignatius zum Bischof von Antiochia - dem heutigen Antakya in der Türkei - ernannt haben. Mit seiner Betonung der bischöflichen Autorität festigte er die organisatorischen Fundamente der jungen Kirche. Deswegen und wegen seines starken und leidenschaftlichen Glaubens wird er auch "Theophoros", "Gottesträger" genannt und "Säule der Kirche".       
Namenstag von allen mit den Namen Danail, Daniel, Daniela. In den christlichen Legenden wurde St.Daniel in die Löwengrube geworfen, blieb aber unversehrt und wurde gerettet. An diesem Tag feiern alle schwangeren Frauen. Sie backen rundes Brot und verteilen es unter den Nachbarn, damit das Jahr fruchtbar ist.mehr...
SPYRIDONOVDEN (St. Spyridonstag)
Namenstag von allen mit den Namen Spiridon oder Spiro. Der St. Spyridonstag ist auch als Tag der Meister bekannt.  St.Spyridon ist der Schützpatron aller Schuhmacher, Töpfer und Handwerker.\r\nSpyridon war Schafhirte und wurde Bischof von Trimithon; er habe aber weiterhin seine Kinder und seine Schafe versorgt. Wegen seines Glaubens wurde er in den Verfolgungen unter Diokletian gefoltert. Berühmt wurde er für seine Bibelkenntnis. Der Überlierferung nach nahm er 321 am  Konzil in Nicäa teil und gehörte dort zu den Bekämpfern des Arianismus, aber sein Name fehlt in den Listen. Beim Konzil von Sardica um 343 war er unter den Teilnehmern. \r\nSpyridons Gebeine werden in Korfu in einem aufrecht stehenden Sarg bewahrt. In Griechenland ist seine Verehrung weit verbreitet, er gilt als Wundertäter, lindert Leiden, hilft in Liebesnöten; Vereine und Berufsgenossenschaften tragen seinen Namen. In Korfu ist eine Ort nach ihm benannt; im 16. Jahrhundert wandte er dort der Überlieferung nach eine Hungersnot ab, hundert Jahre darauf besiegte er zweimal die Pest, und 1716 inszenierte er einen furchterregenden Gewittersturm, der die türkischen Angreifer in die Flucht schlug. Am Sonntag vor Ostern, am Ostersamstag, am 11. August und am 1. Sonntag im November ziehen Prozessionen zu seinen Ehren durch Korfu-Stadt. Auch in Kleinasien und Venedig wird Spyridon verehrt.
ANINDEN (St. Annastag – Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter)
Namenstag von allen mit den Namen Anna, Ana, Anita, Aneta, Anette.In den Volkssagen ist St.Anna, die Mutter der Heiligen Jungfrau Maria,  Schutzpatron der Ehe, Familie, der schwangeren Frauen und der Witwen. Deshalb dürfen die Frauen an diesem Tag nicht arbeiten; die Männer dürfen das Dorf nicht verlassen, denn auf dem Feld tanzen die Waldfeen und können sie entführen. Am Abend brennen die Männer vor der Haustür Ochsendung, um die Teufelskräfte fern zu halten.Die Frauen schmieren die Euter der Haustiere, mit Kohle, Knoblauch und Fett. Das Geflügel wird gesperrt gehalten, damit es vor Magien geschützt bleibt. Die jungen Mädchen stellen unter den Ofen eine Schüssel voll Weizen und Salz, decken sie mit weißem Stoff und am nächsten Morgen füttern damit das Vieh für Gesundheit. Wenn ein Mann als erster das Haus betritt, wird geglaubt, dass nur männliche Tiere  im Laufe des Jahres ans Leben kommen. Das gibt die Erklärung dafür, warum die Frauen in Eile sind, ihre Nachbarn als erste zu besuchen 
Vor 34 Jahren wurde John Lennon erschossen
Am 8.Dezember 1980 wurde der englische Rockmusiker, Sänger, Poet, Komponist, Pianist John Lennon erschossen.
8. Dezember – Feiertag der bulgarischen Studenten
Am 8. Dezember feiern alle Studenten der bulgarischen Hochschulen. Der 8. Dezember wurde zum ersten Mal im Jahre 1903 gefeiert – als Feiertag der damals einzigen Hochschule in Bulgarien, der Sofioter Universität „ Hl. Kliment Ochridski“. Von 1944 bis 1962 wurde das Fest auf den 17. November verlegt, dem internationalen Tag der Studentensolidarität. Seit 1962 wird das Fest  wieder am 8. Dezember gefeiert.