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Peruschtitsa

Südlich von dem heutigen Peruschtitsa sind  noch die Ruinen der alten Stadt Dragovets zu sehen.

Im Westen ragte die Festung Perestitsa empor, ein Kettenglied in der Abwehrkette des Zweiten Bulgarischen Reiches.

 

 

Peruschtiza Peruschtiza
Peruschtiza
Peruschtiza kuschelt im Geschoss des Rhodopengebirges. 
Natur um die Stadt Natur um die Stadt
Natur um die Stadt
Die Natur rings um die Stadt Peruschtiza.
Perestiza – Festung Perestiza – Festung
Perestiza – Festung
Die Perestiza-Festung stand in einer schwer zugдnglichen Gegend auf dem Weg nach Kritschim und Zepina.

Zur Festung hinauf...Dieser enge steile Pfad fьhrt zur Perestiza- Festung hinauf.
Beobachtungspunkt Beobachtungspunkt
Beobachtungspunkt
Durch diese Felsenspalte beobachteten wohl die Wachen den Weg, der den Gebirgskamm entlang lief.
Der Steinriese Der Steinriese
Der Steinriese
Der Steinriese steht Jahrhunderte lang auf Wache.
Wassersammler Wassersammler
Wassersammler
Wassersammler. Die Verteidiger der Festung haben sich wohl auf das Regen- und Schneewasser verlassen.
Blick nach Westen Blick nach Westen
Blick nach Westen
Ausblick nach Westen – Richtung Kritschim
Letzte Zuflucht Letzte Zuflucht
Letzte Zuflucht
Die letzte Zuflucht„ Am 29. April (alter Zeitstil), das war Dienstag Morgen, 1 Tag vor dem Gemetzel in Batak, kam in Peruschtiza die Nachricht, dass die Baschibosuzen (das irregulдre tьrkische Heer) von der Richtung Ustina hierherkommen. Alle – Frauen, Kinder, sowie auch Mдnner haben unverzьglich ihre Hдuser verlassen und sich in der Kirche verborgen. In letzter Minute haben einige ihren Mut verloren und beschlossen, sich zu ergeben. Sie haben das getan, aber nachdem sie ihre Waffen ьbergeben hatten, wurden sie gemetzelt. Jetzt haben alle einstimmig beschlossen, bis zum Tode Widerstand zu leisten...“Juli 1876, Januarius A.MacGahan

Die Fahne der AufstдndischeIm Museum ist die Fahne der Aufstдndische zu sehen.
Granatenspuren Granatenspuren
Granatenspuren
„Bei unserem Besuch haben wir gesehen, dass der ganze Kirchhof von Granaten ausgegraben war. Ьberall waren Spuren zu sehen, an den Wдnden, dort wo die Granaten geschlagen hatten...“Juli 1876, Januarius A.MacGahan

Die Artillerie...Die Artilleriekraft der Aufstдndische – der Kirschbaumkanone
Marmorsarg Marmorsarg
Marmorsarg
Ein Marmorsarg bewahrt die Knochen der im Kampf Gefallene auf.
Kotscho Tschestimenski Kotscho Tschestimenski
Kotscho Tschestimenski
“ … die Mдnner, im Kirchhof verborgen, haben nach dem Scheitern dieses letzten Versuchs zum Verhandeln beschlossen, einen Selbstmord zu begehen. Einige waren schon dabei, ihren Beschluss zu verwirklichen, als sich ihre Frauen einmischten und  baten, dass sie auch getцtet werden... Fьnfzig oder sechzig Mдnner tцteten ihre Frauen und Kinder...“Juli 1876, Januarius A.MacGahan

Verbeugung vor dem Altar
Der Steinerzengel Der Steinerzengel
Der Steinerzengel
Der Steinerzengel – dem Regen der Granaten bestanden

Das Historische MuseumDas Historische Museum in Peruschtiza. Die Zeit hier ist stehengeblieben...

Das Beinhaus – DenkmalIm Kirchenhof steht das Beinhaus-Denkmal der Jugendlichen, die die Kдmpfer gegen das faschistische Regime 1941 – 1944 unterstьtzt haben.

Das StadtmuseumHier kann man die reiche Geschichte dieser kleinen bulgarischen Stadt verfolgen.

Opfer...Denkmal der Opfer des kommunistischen Regimes.
Die Danov – Schule Die Danov – Schule
Die Danov – Schule
Die Danov – Schule in Peruschtiza„ Ich meine, dass die Menschen in England, und in Europa insgesamt, eine ziemlich falsche Vorstellung von den Bulgaren haben. Immer habe ich gehцrt, wie man ьber sie als reine Wilder redet, die nicht zivilisierter sind als die amerikanischen Indianer. Ich war erstaunt und glaube, dass auch meine Leser erstaunt werden, wenn sie erfahren, dass es fast kein bulgarisches Dorf ohne Schule gibt. Diese Schulen, dort wo sie von den Tьrken nicht in Brand gesetzt sind, sind in einem blьhenden Zustand. Diese Schulen werden durch eine freiwillige Steuer, womit sie sich die Bulgaren selbst besteuern, unterhalten, nicht nur, ohne von der Regierung gezwungen zu werden, sondern zum Trotz aller Hindernisse, die ihnen die korrumpierten tьrkischen Behцrden bereiten. Die Bildung ist fьr alle kostenlos – fьr arme und fьr reiche. Es gibt kein bulgarisches Kind, das nicht lesen und schreiben kann. Und nicht zuletzt, das Prozent der des Lesens und Schreibens Kundige ist so hoch, wie in England und Frankreich...“Juli 1876, Januarius A.MacGahan
Hl. Erzengel Michael Hl. Erzengel Michael
Hl. Erzengel Michael
Die Kirche “ HL.Erzengel Michael”Wiederaufgebaut von der patriotischen Bevцlkerung von Peruschtiza bewahrt die Kirche die Erinnerung an die Heldentat der Aprilaufstдndische.

Die Reportagen von MacGahanMдrtyrer der Pflicht und der Freundschaft besuchte Januarius A.MacGahan, der glдnzende Journalist des XIX.Jh., im Juli und August des denkwьrdigen 1876 Bulgarien und schrieb seine bemerkenswerten Reportagen ьber den April-Aufstand, die in der Geschichte der Weltjournalistik als ein auЯergewцhnliches Dokument und klassisches Musterwerk eingegangen sind. Beispiellos ist die Verbreitung und der Einfluss dieser Reportagen. Die bulgarische Nationalrevolution, einmalig darin wiedergegeben, erreicht die europдische Цffentlichkeit, erschьttert sie und bezeugt vor der ganzen Welt das Recht des bulgarischen Volkes auf Freiheit und Unabhдngigkeit. Verbreitet in England und im ganzen Europa, trugen die Reportagen von MacGahan dazu bei, dass der April-Aufstand in einen Prozess hinьberwuchs, der das politische und  moralische Gewissen des Jahrtausends unter Prьfung stellte. Darin besteht die  auЯergewцhnliche Bedeutung dieser blutigen Seiten.
Das Stadtmuseum Das Stadtmuseum
Das Stadtmuseum
Das StadtmuseumHier kann man die reiche Geschichte dieser kleinen bulgarischen Stadt verfolgen.