Sitten&Namenstage

ANTONOVDEN (St. Antoniustag) – 17. Januar

Die Menschen feiern diesen Tag und ihnen ist es verboten zu arbeiten, als Vorbeugung vor der Pest. Junge Frauen backen spezielles rundes Brot, “Tschumini” (Tschuma bedeutet Pest), d.h. für die Pest.


Die Menschen feiern diesen Tag und ihnen ist es verboten zu arbeiten, als Vorbeugung vor der Pest. Junge Frauen backen spezielles rundes Brot, “Tschumini” (Tschuma bedeutet Pest), d.h. für die Pest. Sie streichen Honig auf dieses Brot und verteilen es unter den Nachbarn für die Gesundheit der Menschen und Tiere. Ein rundes Brötchen ist immer im Dach gelassen, “ für die Pest”.
Nach dem christlichen Kalender wird St.Antonstag gefeiert, um die Menschen vor Krankheiten zu schützen. An diesem Tag dürfen die Frauen nicht weben, stricken, Bohne oder Linse kochen, sonst können sie die Pest ärgern.
Der 17.Januar ist der Gedenktag von St.Anton (St.Antonius) dem Großen (geb. um 260 u.Z.). Nach seinem Biographen, Athanasius von Alexandria, verbrachte er über 20 Jahre als Einsiedler in radikaler Armut und zunehmender Abgeschiedenheit. Er kämpfte gegen den Arianismus, eine Lehre, die die Göttlichkeit von Christi verneinte. Nach seinem Tod ( um 356 u.Z.) wurden seine Reliquien nach Wien befördert.