Figuren in Plovdiv

Figuren in Plovdiv

George Danchov - Zografina

George Danchov - Zografina

01.01.2012 00:00:00
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Ruslan Raitschev, Dirigent (05.05.1919-08.01.2006)
Ruslan Raitschev ist Sohn des weltbekannten bulgarischen Tenors aus den 30ger Jahren Petar Raischev. Er ist am 5. Mai 1919 in Mailand geboren. Er studiert am Giuseppe Verdi – Konservatorium Klavier. Später zieht er nach Wien, wo er an der Wiener Musikakademie studiert; absolviert Klavier bei Emil von Sauer und Dirigieren bei Karl Böhm, bei dem er zwei Jahre lang als persönlicher Korrepetitor in der Wiener Staatsoper arbeitet. Im Sommer 1944 kommt er nach Bulgarien zurück. 1948-50 ist er Oberdirigent des Musikalischen Theaters in Sofia, dann 1951-56 des Symphonieorchesters in Plovdiv und mit der Inszenierung von „Verkaufte Braut“ eröffnet er die Plovdiver Oper. Ruslan Raitschev war langjähriger Dirigent, Oberdirigent und Direktor der Nationaloper Sofia. Er hatte erfolgreiche Auftritte – individuell oder mit der Sofioter Oper, Plovdiver Philharmonie, dem Musiktheater „Stefan Makedonski“ – auf den Bühnen in fast allen Ländern in Europa, gastroulierte mit Riesenerfolg in den USA, Brasilien, Mexiko, Kuba. Er dirigierte über 1000 Symphoniekonzerte und etwa 2000 Operspektakel. Er ist der erste bulgarische Dirigent, der eingeladen wurde, in Mailänder La Scala zu dirigieren. Gastroulierte in der Wiener Staatsoper, Grand Opera Paris, Covent Garden London, Berlinerstaatsoper, Bolschoj Theater, Japan... Im Jahre 1982 wurde er der erste Bulgare – Kavalier des Ordens für Literatur und Kunst  Frankreichs. 2000 bekam der Maestro die höchste Auszeichnung Bulgariens – den Stara Planina - Orden. Der Maestro starb am 8. Januar 2006.
Ivan St. Geschov (Plovdiv, 20.02.1849 - 11.03.1924)
Politiker, Diplomat, Cousin des bedeutenden Vertreters des цffentlichen Lebens Ivan Evstratiev Geschov. Er absolviert das Robert College in Konstantinopel und studiert am Owens College in Manchester. Nach der Befreiung (1878) wird er Bьrgermeister von Plovdiv (1880-1883), Abgeordneter im Landesparlament und Mitglied und Vorsitzender des Stдndigen Komitees (1884-85) von Ostrumelien. Wichtiger Vertreter und seit 1883 – Leader der Volkspartei. Er arbeitet auch als Redakteur der Plovdiver Zeitung Saedinenie (Vereinigung) (1882-86). Seit 1879 ist er Diplomat im Ausland.  
Kiril Naidenov (1945 - 2004)
Kiril Naidenov (1945 - 2004)
01.01.2012 00:00:00
Kiril Naidenov ist am 23.05.1945 im Dorf Slaviani geboren. 1972 absolvierte er Bildhauerei an der Universitдt in Veliko Tarnovo Von 1973 bis 1979 lebte und arbeitete er in  Pazardjik, Bourgas, Kostenets, Lovech, Oborishte, Peshtera und anderen Stдdten. In dieser Zeit nahm er an fast allen nationalen Jahresausstellungen teil. Im Zeitraum 1979-1980 war er Leiter des Internationalen Symposiums in Skulptur in Bourgas.\r\nVon 1981 bis 1983 arbeitete er in Paris. Er war Mitglied des Pariser Art Saloons “ GroЯ und Jung Heute “ in “Grand Palais”.1983 gewann er den ersten Preis im Internationalen Wettbewerb fьr das Denkmal des Grьnders der Republik Katalunien - Fransisco Masia.\r\nSeit 1985 lebte Kiril Naidenov in Plovdiv.1988 gewann er den ersten Preis fьr die bauliche Gestaltung der Zentralzone der Stadt Pomorie. Zu dieser Zeit schuf er die Komposition aus Glas und Holz im Zentrum von Lovech.1993 schuf er die erste Skulptur von Jesus in Bulgarien, Himmelfahrt genannt, vor der katholischen Kirche „St.Ludwig“ in Plovdiv aufgestellt. 1994 schuf er die Komposition aus Metal “ Der Vogel “ im Zentrum von Prilep, Mazedonien. Mir seiner Komposition “Dreieinigkeit” war Kiril Naidenov einer unter den 30 an der Internationalen Bianale fьr Skulptur in Toyamura, Japan ausgezeichneten Kьnstlern.\r\nIm gleichen Jahr wurde sein Projekt ьber eine Sдule – Symbol von Israel von der Kommune von Jerusalem bewilligt, aber leider blieb das Projekt unverwirklicht. Werke von Kiril Naidenov stehen in der Nationalen Kunstgalerie, in den Galerien in Pazardjik und Lovech, sowie auch in privaten Sammlungen in Berlin, Paris, Venedig, Barcelona, Madrid, Plovdiv, Bourgas, Pazardjik, Lovech.\r\nEr starb am 10.Januar 2004 in Plovdiv, unmittelbar nach der Schцpfung der Statue von Philip von Mazedonien.
Joakim Gruev (1828 - 1912)
Joakim Gruev (1828 - 1912)
01.01.2012 00:00:00
Geboren in Koprivshtiza. Er lernte in Plovdiv, in der Griechischen Schule. Spдter unterrichtete er in der Klassenschule in seiner Heimatstadt Koprivshtiza, wobei er seinen Lehrer Naiden Gerov, in seiner Stelle ablцste (1848-56).\r\nSeit 1856 lebte er stдndig in Plovdiv. Er ьbernahm die Leitung der Diцzese Klassenschule St.St.Kyrill und Methodius, mehr bekannt als die Naiden Gerov’s Schule. Zusammen mit Gerov ist Joakim Gruev einer der Initiatoren fьr das Feiern von 11.Mal als Feiertag der Bulgarischen Volksbildung. Zu gleicher Zeit war er vorlдufig Direktor der Mдdchenschule.\r\nIm Zeitraum 1868-70 war er Assistent des Plovdiver Bezirksverwalters. Er nahm an den Kдmpfen fьr die Unabhдngigkeit der bulgarischen Kirche aktiv teil. Wдhrend des Aprilaufstandes war Gruev ins Gefдngnis gebracht.Nach der Befreiung Bulgariens 1978, war Joakim Gruev Direktor der Volksbildung von Ostrumelien (1879-84).\r\nWдhrend der Vereinigung 1885, war Joakim Gruev Stellvertretender Kommissionдr des Fьrsten in der Plovdiver Region. Autor und Herausgeber von Bьchern in Grammatik, Geschichte, Logik, Poet und Publizist. Mitglied des Bulgarischen Literaturvereins 1884 (spдter Bulgarische Akademie der Wissenschaften). Er war der Initiator fьr die Grьndung der Plovdiver Regionalbibliothek 1882 ( heute die Ivan Vasov - Nationalbibliothek) und fьr eine gewisse Zeit – ihr Direktor.\r\nEr ist in seiner geliebten Stadt Plovdiv begraben, im Hof der Heiligen Mutter Gottes-Kirche am FuЯ der Altstadt. 
Dimiter Matevski (1835 - 1882)
Dimiter Matevski (1835 - 1882)
01.01.2012 00:00:00
Teilnehmer an der Nationalen Befreiungsbewegung. Verfolgt von den Tьrken, zieht er nach Plovdiv. Gegen 1868 wird er Lehrer in der Heiligen Dreieinigkeit-Schule. Er ist ein aktiver Teilnehmer an der Arbeit des цrtlichen Revolutionskomitees, gegrьndet von Vassil Levski (1869); wird  sein Vorsitzender. Er nimmt an der Vorbereitung des Aprilaufstandes (1876) teil. Nach der Befreiung (1878) ist er einer der Veranstalter der Gymnastikvereine in Ostrumelien, die zum Schutz des bulgarischen Geistes gegrьndet wurden.\r\n(unten: das Portrдt von D.Matevski von seinem Waffengefдhrten Georgi Dantschov.)\r\n
Hristo Stoichkov (geboren 1966)
Hristo Stoichkov (geboren 1966)
01.01.2012 00:00:00
Der erfolgreichste bulgarische FuЯballer aller Zeiten. Geboren am 8.Februar 1966 in Plovdiv. Seine professionelle Karriere startet er mit ZSKA (Sofia), spдter wurde er von dem europдischen Grand Barcelona gekauft. Seinen Ruhm erwirbt Stoichkov, nachdem er mit Barcelona viermal Champion in der spanischen Meisterschaft geworden ist und 1992 den Europдischen Champions Cup gewonnen hat.\r\nAn der Weltmeisterschaft in den USA 1994 war Stoichkov die Grundfigur fьr den unerwarteten Erfolg der bulgarischen Nationalmannschaft. Hristo war Tormeister der Meisterschaft und  im gleichen Jahr wurde er mit dem Goldenen Ball als der beste FuЯballer Europas ausgezeichnet.\r\nAuЯer seinen zahlreichen Preisen und Pokalen ist Stoichkov fьr sein aggressives Temperament auf dem Spielfeld bekannt. Sein feuriger Charakter ist in den FuЯballkreisen sehr gut bekannt, irritierend fьr die Gegner und aufregend fьr die Fans. Grundsдtzlich spielt Hristo als linker Stьrmer/Flьgelstьrmer. Die bewahrte Marke von Hristo sind die FreistoЯe, ElfmeterstoЯe und seine unerwarteten Schьsse. Bemerkenswert sind seine explosive Geschwindigkeit und das Dribbling.Angaben\r\n* Name:  Hristo Stoichkov* Nummer:  Nr.8* Geboren:  am 8.Februar 1966 in Plovdiv* Nationalitдt: Bulgare* GrцЯe:  176 cm* Gewicht:  82 Kg* Familienstand: Ehefrau Mariana und zwei Tцchter Michaela und Hristina* Mannschaften: Maritza (Plovdiv); Juri Gagarin (Plovdiv); Hebros (Harmanli); ZSKA (Sofia); Barcelona (Spanien); Parma (Italien);AL Nasr (Saudie Arabien); Kashiva Reysol (Japan); Chikago Fire und D.C.United (USA)* Spitznamen: Izo, der Dolch, Der moderne Linke* Fertigkeiten: Freistцsse, explosive Geschwindigkeit* Fremdsprachen: Polnisch, Russisch, Franzцsisch, Italienisch, Spanisch und Englisch* Hobby:  Angeln, Golf, Schielaufen\r\n 
Stefka Kostadinova (geboren 25.03.1965)
Stefka Kostadinova ist eine berьhmte bulgarische Leichtathletin. Sie ist am 25.Mдrz 1965 in Plovdiv geboren. Sie beendete die Plovdiver Sportschule, beginnend ihre Karriere als Gymnastin und Schwimmerin. Ihre siegreiche Karriere als die beste Welthochspringerin war von dem jungen Trainer Nikolai Petrov vorbereitet, den sie spдter im Jahre 1989 heiratete.\r\nStefka Kostadinova ist Olympia-Hochsprungsieger von Atlanta, 1996, und Silbermedaille-Trдger von Seul 1988.\r\nDoppelweltmeister – Rom 1987 und Gotteborg 1995. Sie nahm an 5 Hallen-Weltmeisterschaften teil – Paris 1985, Indianapolis 1987 ( Weltrekord in Halle von 205 cm), Budapest 1989, Toronto 1993 und Paris 1997. Sie stellte 1987 in der Welt-Leichtathletikmeisterschaft in Rom den Weltrekord von 2.09 m - bis heute noch unschlagbar!Sie wurde viermal fьr Sportler des Jahres Bulgariens erklдrt ( was fьr sich selbst ein Rekord ist!) – 1985, 1987, 1995 und 1996, und fьnfmal fьr Sportler der Balkanen! Sie ist in den Top 10 der Twentieth Century Female Athletes eingeschlossen.\r\n1995 kommt ihr Sohn Nikolai ans Leben, und 1999 lieЯ sie sich von ihrem Ehemann und Trainer Nikolai Petrov scheiden. Im gleichen Jahr trat sie offiziell von ihrer Sporttдtigkeit zurьck und wurde Vize-Prдsident der Bulgarischen Athletik-Fцderation. \r\n 
Konstantin Stoilov (1853-1901)
Konstantin Stoilov (1853-1901)
01.01.2012 00:00:00
Dr.Stoilov ist am 23.September 1853 in Plovdiv, in der bekannten patriotischen Familie von Stoil Sakharliata geboren. Konstantin Stoilov absolvierte das berьhmte Amerikanische College “Robert College” in Konstantinopel, dann promovierte er an der Universitдt in Heidelberg, Deutschland – PhD in Jura. Mit unfangreichen Kenntnissen sprach er flieЯend Englisch, Deutsch, Franzцsisch und die klassischen Sprachen. Wдhrend seines Studiums in Deutschland, wurde er Mitglied der Massonlodge.\r\nZweimal Premierminister, vielmal AuЯenminister, Justizminister, Innenminister, und jahrelang Abgeordneter in der Volksversammlung. Er starb sehr jung – mit 47 Jahren. "Ich war immer von der Liebe zu meiner Heimat besessen" – schrieb er in sein Notizbuch…
Gavril Krustevitsch (1817 - 1898)
Gavril Krustevitsch (1817 - 1898)
01.01.2012 00:00:00
Gavril Krustevitsch ( Geburtsname Gandju Krustev Baev ) ist 1817 in Kotel geboren.Wichtiger Vertreter der Цffentlichkeit und Staatsmann, Literaturschaffender, Ehrenglied des Bulgarischen Literaturvereins ( heute die Bulgarische Akademie der Wissenschaften). Absolvierte in Paris Rechtswissenschaften. Nahm hцhere Gerichtsstellen in Konstantinopel ein. Verbunden mit der Volkspartei.\r\nEr war aktiver Teilnehmer an den Kдmpfen fьr kirchliche und nationale Unabhдngigkeit. Nach der Befreiung  (1878) wurde er als Hauptsekretдr (1879-1884) des damaligen Generalgouverneurs von Ostroumelien (Aleko Bogoridi) und Direktor der Inneren Angelegenheiten in Ostrumelien eingestellt.\r\nVon 14.April 1884 bis 6.September 1885 ist Gavril Krustevitsch Hauptverwalter von Ostrumelien..\r\nGavril Krustevitsch ist einer der bedeutendsten Vertreter der bulgarischen Intelligenz wдhrend der Wiedergeburtszeit, Mitarbeiter mehrerer Zeitungen und Zeitschriften – Hauptthemen – Sprache und Kultur; er ist Autor des Buches “ Bulgarische Geschichte” (1869).
Dr.Ivan Kesjakov (1871-1965)
Dr.Ivan Kesjakov (1871-1965)
01.01.2012 00:00:00
Dr.Ivan Kesjakov – öffentliche Figur, Leiter der Demokratischen Partei, Bürgermeister von Plovdiv (1908-1912 und 1921-22). Geboren 1871 in Koprivschtiza. Er absolviert an der Medizinischen Universität in Krakow, Poland, Medizin. Mehrere Jahre in Folge ist er Direktor der Nationalen Gesundheitshauptdirektion. Als Bürgermeister von Plovdiv hat er einen großen Beitrag zur Verbesserung der Sanitätskontrolle in der Stadt. Dr. Kesjakov stirbt im Jahr 1965.