Figuren in Plovdiv

Figuren in Plovdiv

Hristo Bonev

Hristo Bonev

01.01.2012 00:00:00

Hristo Bonev (geboren am 3. Februar 1947 in Plovdiv) ist ein bulgarischer Fußballspieler.
Er spielte zwischen 1967 und 1979 in 96 Länderspielen für Bulgarien und erzielte dabei 47 Tore.

Mit der Bulgarischen Nationalmannschaft nahm Bonev an den Fußball-Weltmeisterschaften 1970 in Mexiko und 1974 in der Bundesrepublik Deutschland teil, wo beide male einen Treffer erzielen konnte.

Des Weiteren trainierte Bonev 1998 Bulgariens Nationalmannschaft. Vom 9. September 2000 bis zum 1. Mai 2001 trainierte Bonev den FC Sachsen Leipzig.

 

 

Hristo Kidikov (geboren 1946)
Hristo Kidikov (geboren 1946)
01.01.2012 00:00:00
Hristo Kidikov ist am 16.November 1946 in Plovdiv geboren. Er ist ein bekannter Popsдnger. Er hat die Plovdiver Musikschule abgeschlossen und spдter das Staatliche Musikkonservatorium in Sofia absolviert. Preistrдger zahlreicher Musikwettbewerbe und Festivals. Autor und Sдnger von vielen Popularsongs.
Dimitar Sograph (1796-1860)
Dimitar Sograph (1796-1860)
01.01.2012 00:00:00
Dimitar Sograph ist der Bruder des berьhmten Ikonenmalers Sachari Sograph von der Samokov-Malerschule. Geboren 1796 in der Stadt Samokov. Wand- und Ikonenmaler.\r\nEr arbeitete lange Zeit in Plovdiv. Mit der Hilfe seines Sohnes, des namhaften Malers Stanislav Dospevski, malte er  alle Ikonostas -Ikonen und Wandmalereien auf dem Zentralgewцlbe der Hl. Nedelja - Kirche in der Altstadt von Plovdiv.\r\nSein Werk ist die groЯe Ikone mit dem Namen “ Der Erzengel - Konzil"  (1836), die fьr die Hl. Mutter Gottes – Kirche gemalt worden ist. Heute ist diese Ikone in der Plovdiver Stдdtischen Kunstgalerie ausgestellt.
Alexander Hristov
Alexander Hristov
01.01.2012 00:00:00
Alexander (Sascho) Hristov ist einer der größten bulgarischen Boxer. Für 16 Jahre auf dem Weltring hat die Plovdiver fast alles gewonnen. Er hat den Welttitel (Tampere’93), den Weltcup von Bangkok (1994), den Europatitel (Turin’87), Europatitel (Leningrad’86) und eine Silbermedaille von der Olympiade in Seoul’88. Nach der Olympiade in Atlanta 1996 kommt er vom Boxring herunter und investiert in eine eigene Boxschule.  Sascho Hristov ist am 28. Juli 1964 in Plovdiv geboren. Seine Kinderjahre verbringt er in Trojan. Er spielt Fußball für den örtlichen FK Tschavdar. Als Achtklässer kommt er mit seinen Eltern nach Plovdiv zurück. Im Jahr 1980 kommt er zum ersten Mal auf den Ring. Nur drei Jahre später beginnt der Erfolg von Sascho mit Boxklub Lokomotiv. Die Erfolge auf dem Weltring verspäten sich nicht. Auf der Weltmeisterschaft in Tampere (1993) schlägt Hristov den kubanischen As Casamajor in Gewichtsklasse 54 kg. Im Zeitraum 1988 – 1990 trainiert Sascho nicht. Wegen Übermüdung bekommt er ein schweres Trauma. Die Ärzte sind gnadenlos – er hat in den Muskel des linken Armes Tumorbildungen. Dann folgt die Operation bei dem bekannten Sofioter Chirurgen Prof. Matev. Nach der Operation kommt Alexander wieder auf den Ring. In den 90ger Jahren spielt er 5 Saisons in Deutschland – für Halle, Singen und Alen. Nach den Olympischen Spielen in Atlanta (1996) verlässt er die nationale Mannschaft. Debütiert als Trainer im deutschen Boxklub Hahm. Alexander Hristov – 6 Medaillen1 EM - Goldmedaille 1 EM - Silbermedaille1 EM - Bronzemedaille1 WM - Goldmedaille1 Olympische Goldmedaille1 Weltcup - Goldmedaille 
Stojan Deltschev (geboren 03.08.1959)
Olympia -und Europameister im Kunstturnen, 1959 in Plovdiv geboren. Im Jahre 1977 wurde er Europдischer Meister in Barren in Vilnus, Litauen; 1978 war dritter in Pferd und Barren in Strassburg; 1979 Absoluter Europameister und Europameister in Boden in Essen, Deutschland; Goldmedaille in Boden und 3.Platz in der World Cup- Wettbewerb, Tokio, 1979. Olympiasieger in Barren an den Olympischen Spielen in Moskau 1980. Er ist der berьhmteste bulgarische Gymnastiker; zwei neue Elemente im Wettbewerbprogramm in Reck sind nach seinem Namen benannt. Stojan Deltschev wurde fьr Gymnastiker des 20. Jahrhunderts erklдrt, gefolgt von Jordan Jovtschev und Kalofer Hristosov.. Stojan Deltschev lebt jetzt in den USA – in Rheno, Nevada. Er ist Gymnastiktrainer in seinem eigenen Klub „ Deltschev Gymnastikakademie“.
Ivan Andonov (28.06.1854 - 18.12.1937)
Aktiver Teilnehmer an den nationalen Befreiungskдmpfen, Vertreter des цffentlichen Lebens. Staatsanwalt von Plovdiv nach der Befreiung (1878). Einer der Grьnder und Leiter des geheimen Komitees fьr Vereinigung, die fьr die Aufhebung des Berliner Abkommens (1878) kдmpften, das Bulgarien in zwei Teile schnitt. Als Mitglied und Sekretдr des Bulgarischen Geheimen Revolutionskomitee (BGRK) nimmt aktiv an der Vorbereitung und Erklдrung der Vereinigung (1885) teil. Langjдhriger Abgeordneter im Parlament. (Das Ivan Andonov-Haus in Plovdiv, projektiert von dem bekannten Architekt Joseph Schnitter)
Petko Karavelov (1843 - 1903)
Petko Karavelov (1843 - 1903)
01.01.2012 00:00:00
Geboren am 24.Mдrz 1843 in Koprivshtiza. Er ist Bruder des bedeutenden Schriftstellers und Revolutionдrs Ljuben Karavelov. Im Zeitraum 1860 – 1893 schlieЯt er in Moskau die Oberschule, studiert an der Historischen und Philosophischen Fakultдt und an der Rechtsfakultдt der Moskauer Universitдt.\r\nPetko Karavelov ist der Grьnder des Bulgarischen Literaturvereins. 1878 ist er Gouverneur der Stadt Vidin und Bezirksverwalter von Veliko Tarnovo. 1879 wird Karavelov Abgeordneter in der Konstituiervolksversammlung und Vorsitzender der Ersten Volksversammlung. 1880 – 81 ist Karavelov Finanzminister im Zankovs Kabinett, Premierminister und Finanz- und Justizminister in der zweiten Liberalregierung. Er emigrierte nach Ostrumelien, wo er Bьrgermeister von Plovdiv wird (1883-84). 1896 grьndet Petko Karavelov die Demokratische Partei. 1901 wird er Premierminister, Finanzminister, Minister der Nationalaufklдrung.\r\n Er stirbt am 24.Januar 1903 in Sofia und ist im Kirchhof der Scharzen Moschee ( heute die Kirche von St.Kiril und Methodius und ihre fьnf Folger) beigesetzt. 
Miltscho Leviev (geboren 1937)
Miltscho Leviev (geboren 1937)
01.01.2012 00:00:00
Miltscho Leviev (Miltscho Isaac Levi) ist am  19.Dezember 1937 in Plovdiv geboren. Er startet seine musikalische Bildung an der Musikalischen Oberschule in Plovdiv und spдter absolvierte er das Musikalische Konservatorium in Sofia. 1976 wurde Miltscho Leviev USA-Bьrger. Er schloss sich als Komponist und Instrumentalist an das Don Ellis Orchester an, spдter arbeitete er in Beverley Hills und in Houston, nahm an vielen eliten Festivals und Tourneen in den Vereinigten Staaten und Europa teil. Er ist Trдger von einem Amerikanischen Preis fьr seine Rhapsodie Orpheus, und 1982 wurde er fьr den besten US-Komponisten des Jahres erklдrt. Leviev nutzt sehr oft bulgarische Volksmotive fьr seine musikalischen Stьcke. \r\nPreise und Titel:• DOCTOR HONORIS CAUSA, Die Neue Bulgarische Universitдt, 1998. • Orden Stara Planina - 1997 Prдsidentenpreis, Bulgarien.• La Medaмle dor de lAcademie Internationale des Arts, Paris, France, • DOCTOR HONORIS CAUSA, Academie fьr Musik und Tдnze, Plovdiv, Bulgarien, 1995.• 1987 Dramalogue winner for Best Musical Director. • Critics Prize, Montreaux Jazz Festival, 1967. • Second Prize, International Youth Festival - the Composition Competition, Vienna, Austria 1959.• GRAMMY NOMINATION for Best Vocal Arrangement of Charlie Parkers, Confirmation, recorded by Manhattan Transfer, 1981, on Mecca for Moderns.
Michail Gerdshikov (26.01.1877-18.03.1947)
Michail Gerdshikov ist am 26.Januar 1877 in Plovdiv geboren. Er studierte am Französischen College, wo er den Spitzenname Michelle bekam. Noch als Student startete er seine revolutionäre Tätigkeit als Leiter des Geheimen Mazedonischen Revolutionskomitees. Später studierte er in der Schweiz (Genf), wo er in engen Beziehungen mit der revolutionären Immigration war. 1899 kehrte er nach Bulgarien zurück und arbeitete als Lehrer in Bitolja. Dort wurde er Mitglied der Inneren Mazedonischen Revolutionsorganisation. Er war ein nächster Freund von Goze Delschev. Michail Gerdshikov war der Hauptorganisator und Anführer des Preobrashenie Aufstandes.
Radka Karagitlieva (geboren 1931)
Radka Karagitlieva (geboren 1931)
01.01.2012 00:00:00
Radka Nikolova Karagitlieva ist am 15.Dezember 1931 im Dorf Turia, Kasanlak Region, geboren. 1971 wird sie Mitglied der “ Rossiza Tschukanova Stickereigruppe “ in Plovdiv, die 1968 gegrьndet wurde. Sie ist Preistrдger von vielen Folklorezьnften und Kunstausstellungen.\r\nDie Type der traditionellen bulgarischen Stickerei sind in 20 verschiedenen ethnographischen Regionen unterteilt. Die reichsten sind in der Westbulgarien-Region – die Kjustendil, Trun und Samokov-Gebiete. Die Plovdiver Region weist keine typische Art von Stickmustern auf – sie ist bekannt fьr die “Kenne” - Spitze. Radka ist eben Meisterin der Kenne - Spitzen.\r\nFьr mehr Information ьber die traditionelle bulgarische Stickerei gehen Sie zu unseren neuen Archiv: April 06 2004, Ausstellungen in der Ivan Vasov-Nationalbibliothek.
Boris Hristov (1914 – 1993)
Boris Hristov (1914 – 1993)
01.01.2012 00:00:00
Boris Hristov (18. Mai 1914 in Plovdiv – 28. Juni 1993 in Rom) ist ein bulgarischer Sänger (Bass), einer der bedeutendsten Interpreten des 20. Jahrhunderts. Bereits als Kind sang er im Chor der Kathedrale „Alexander Nevski“ in Sofia und machte auf sich aufmerksam. 1930 begann er seine Arbeit im Chor „Gusla“ und wurde 1940 sein wichtigster Solist. Zwei Jahre danach, im Mai 1942, reiste er auf Reigierungsbeschluss nach Italien. Nach einigen Gastspielen und Kammerkonzerten in Österreich (1944-45) kehrte Hristov im Dezember 1945 nach Italien zurück. Sein Operndebüt in der Oper „La Boheme“ fand in Reggio di Calabria am 12. Mai 1946 statt. In den darauffolgenden Jahren verkörperte er mehrere Rollen an der Mailänder „La Scala“, am Opernhaus „La Fenice“ in Venedig, an der Oper in Rom, im Londoner „Covent Garden“ sowie in den Opernhäusern von Neapel, Barcelona, Lissabon, Rio de Janeiro u. v. a. 1950 bekam er eine Einladung von der New Yorker „Metropolitan“, aber er wurde auf USA-Territorium nicht zugelassen - wegen einer Immigrationsklausel, die den Staatstbürgern des Ostblocks die Einreise in die USA verbot. Später wurde diese Beschränkung für nichtig erklärt und Hristov erlebte doch sein Debüt auf US-amerikanischem Boden, allerdings an der Oper von San Francisco. Obwohl er danach viele Einladungen von der „Metropolitan“ erhielt, ging er nie darauf ein. Nach einer kurzen Abwesenheit von der Bühne im Jahr 1964 setzte Hristov seine Karriere fort. 1967 kam er, zum ersten Mal seit seiner Abreise 1945, wieder nach Bulgarien, zur Bestattung seiner Mutter. Nach 1970 nahmen die Engagements des Sängers immer mehr ab. Er beendete seine Karriere mit einem Konzert an der Bulgarischen Akademie in Rom am 22. Juni 1986. Boris Hristov starb am 28. Juni 1993 in Rom, aber sein Leichnahm wurde zur feierlichen Verabschiedung in der Sofioter Kathedrale „Alexander Nevski“ aufgebahrt.