Am 24.05.2004 zu seinem 70. Geburtstag, gerade vor dem Beginn der Auffьhrung “Oh, Koko, wo bist du? “ im Dramatischen Theater in Plovdiv, bekam Professor Krikor Asarjan den Titel Ehrenbьrger von Plovdiv.
Krikor Stepan Asarjan – Regisseur, Geburtsdatum 15.03.1934Geburtsort – PlovdivBьrgerschaft – BulgarischNationalitдt – ArmenerAusbildung – HochschulbildungWissenschaftstitel – ProfessorDienststand – Kunstleiter einer Klasse im Fach Schauspielkunst und Regie an der Bulgarischen Nationalakademie fьr Theater -und Kinokunst. Regisseur im Theater der Bulgarischen Armee.
Sein Leben:Nach Abschluss 1966 im Fach Regie bei Prof. Sascho Stojanov an der Bulgarischen Akademie fьr Theater -und Kinokunst spezialisiert er 1969 Theaterregie bei Anatolij Efros und Georgij Tovstonogov in Moskau und St.Petersburg. Debьtiert mit der Auffьhrung * Das Tagesbuch eines Verrьckten * - nach N.V.Gogol auf der Bьhne vom Theater 199 (1966).1966 - 1969 - N.O. Massalitinov-Dramatiktheater “ – Plovdiv. 1969 – 1978 – Theater der Bulgarischen Armee1978 – 1983 – Ivan Vasov - Nationaltheater1984 – 1987 – Satirisches Theater1987 – 1990 – Sofia Theaterab 1990 – wieder Theater der Bulgarischen Armee1965 - 1975 – Dramatiktheater Pasardshik u. v.a. Theater
Vorstellungen in Polen, Jugoslawien, und in den letzten Jahren in Mazedonien und Russland.
1970 – Anfang seiner Lehrtдtigkeit als Assistent von Prof. Sheltscho Mandadshiev an der Bulgarischen Akademie fьr Theater -und Kinokunst.Seit 1976 leitet Klassen in Schauspielkunst und Regie.1988 – Professor, einen Film gedreht, FernsehtheatervorstellungenTrдger vieler Preise von nationalen Theaterforen.
Sein Wort:“Unsere Politiker werfen ihre volle Energie in Zerstцrung…”“Das Verhдngnis fьr den Bulgaren ist, dass er die Schlauheit und die Weisheit fьr gleichbedeutend halt…”“Die Wahrheit ist wie der Stock – hat zwei Enden. Deshalb ist die Rolle der Medien nicht nur gesellschaftlich bedeutend, aber auch gesellschaftlich schдdlich. Manipulierend oder manipuliert. Die Grenze ist sehr vage…”“Es gibt keinen einzigen Fall, die Leute, die ins Theater gegangen sind, nachdem sie sich die Vorstellung angesehen haben, die Stьhle, auf denen sie gesessen haben, zu zerschlagen oder zu verbrennen. Und aggressiv, durch die StraЯen laufend, nach ihren Opfern zu suchen. Das Theater vermenschlicht die Menschen. Es macht sie gleich. Das geschieht nirgends, nur im Theater, Konzertsaal, Kinosaal… Dort, wo sich eine geistige Zelebrierung vollzieht…”“Ich befьrchte, dass es sich nicht so ergibt, als seien die Menschen auf den Balkanen die bцsen Kinder der Welt. Die Gebissenheit, die Grausamkeit, das Verlorengehen der Werte sind ьberall. Neben dem schlechten Leben, das wir gezwungen sind, unaufhцrlich zu fьhren, ist das Problem der Menschen auf den Balkanen eben, dass ihnen das notwendige positive Denken fehlt…”
(die Information stammt aus verschiedenen Artikeln in der Mariza -Zeitung)