Nachrichten

Nachrichten

Das Geheimnis des Turiner Grabtuchs

Das Geheimnis des Turiner Grabtuchs

08.04.2015 10:00:00

Das Grabtuch von Turin bleibt ein Rätsel: Millionen Christen sehen in dem Leinen, das schemenhaft die Züge eines gemarterten und gekreuzigten Mannes zeigt, das in der Bibel erwähnte Leichentuch Jesu und damit ein erstrangiges Dokument seiner Kreuzigung und Auferweckung. Für andere ist es eine Fälschung. Jetzt hat ein italienischer Physiker eine These zur Entstehung vorgelegt, die eine naturwissenschaftliche Fährte zeigt, aber zugleich neue Fragen aufwirft.

Seit 1898 ist die 4,4 Meter lange und 1,1 Meter breite Tuchreliquie Gegenstand einer Forscherdebatte. Damals entdeckte der Fotograf Secondo Pio, dass die schwachen bräunlichen Verfärbungen auf dem Gewebe im Fotonegativ das plastische Bild eines Gekreuzigten zeigen.

Die Tiefe der Verfärbung deutet auf Strahlen
Erklärungsversuche spekulierten über einen Blitz oder chemische Reaktionen infolge von Verwesungsgasen. Erörtert wurde die Möglichkeit eines Abdrucks mit Gipsstaub, mit einem erhitzten oder säurebehandelten Relief. Man vermutete eine Art mittelalterliche Fotografie, bei der eine Glasplatte mit dem Bild des Gekreuzigten auf ein mit lichtempfindlichen Substanzen getränktes Tuch gelegt worden sei, oder sah im Tuch das Werk eines Malergenies wie Leonardo da Vinci.
Auf der Basis früherer Studien hat Giulio Fanti, Professor für mechanische und thermische Messverfahren in Padua, 24 Merkmale aufgelistet, die für das Abbild von Turin charakteristisch sind. Sie umfassen Daten wie die Tiefe der Verfärbung (0,2 Mikrometer, die äußerste Schicht einer Faser) bis zu dem Phänomen, dass das Bild auf der Vorder- und Rückseite des Stoffs erscheint.
Die Mehrheit der vorgeschlagenen Verfahren, so Fanti im „Journal of Imaging Science and Technology“, versagen in mindestens einem Drittel der Punkte. Die meisten Kriterien erfüllt allein eine Gruppe von Ansätzen: Diese rechnen mit einer Entstehung durch Strahlung.

Ein Körper kann nicht soviel Energie produzieren
Fanti lässt diejenigen Hypothesen beiseite, nach denen die Strahlungsenergie von dem Mann im Grabtuch selbst ausging – „soweit wir wissen, kann ein Leichnam nicht die nötige Energie produzieren, um ein Bild auf einem Leinengewebe zu erzeugen“. Aussichtsreich erscheinen aber zwei Modelle: Eine starke elektromagnetische Strahlung, wie sie von Excimerlasern erzeugt wird, und der sogenannte Korona-Effekt; letzterer hätte etwa durch einen Kugelblitz oder durch bei einem Erdbeben austretendes Radon-Gas ausgelöst werden können.
Ein starker Impuls elektromagnetischer Wellen im UV-Bereich wäre imstande, sozusagen durch eine schlagartige Alterung bestimmter Gewebeteile ein Abbild auf einem Leichentuch zu erzeugen. Dieses trüge zudem alle Merkmale eines Toten und hätte einen 3D-Effekt. Das staatliche italienische Energieforschungszentrum ENEA führte in den vergangenen Jahren entsprechende Versuche durch und kam zu beachtlichen Ergebnissen.

Das Hauptproblem ist aber der Energiebedarf: Im Labor gelangen solche Effekte mit einem Excimer-Laser nur auf quadratzentimetergroßen Stoffstückchen. Um ein Bild von der Größe des Grabtuchs zu erzeugen, wären 34.000 Milliarden Watt nötig; das ist gut das Doppelte der Leistung, die derzeit auf der Erde gebraucht wird.

Könnte es eine Korona-Entladung gewesen sein?
Fanti neigt deshalb zur Annahme einer Korona-Entladung. Das ist ein Phänomen, das in der Natur als Elmsfeuer vorkommt und in den 80er-Jahren in Plasmalampen für Lichteffekte auf Parties genutzt wurde. Bei einer solchen elektrischen Entladung entstehen UV-Strahlung, Wärme und Ozon. Sie erzeugen an einem Gewebe Alterungsspuren, die den verfärbten Partien des Grabtuchs gleichen. Fanti konnte eine entsprechende Abbildung herstellen, indem er eine mit einem Tuch bedeckte Hand auf eine handelsübliche Plasmalampe hielt.

Der einzige Punkt, für den laut Fanti der experimentelle Nachweis fehlt, ist, ob die Bilderzeugung auch mit einem ganzen Menschen funktioniert. Ein Test wäre heikel. Möglicherweise würden mehrere zehntausend Volt benötigt, zudem eventuell Mengen von radioaktivem Gas als Ladungsträger. Vielleicht, so räumt der Forscher ein, würde auch jeder Laborversuch scheitern: Und zwar, wenn die legendäre Reliquie tatsächlich „ein Nebenprodukt der Auferstehung“ wäre.

24. Mai - Tag der bulgarischen Kultur und des slawischen Schrifttums
Die Heiligen Brüder Kyrill und Method (Konstantin Kyrill der Philosoph und sein Bruder Methodius) - die Apostel des slawischen Schrifttums sind im Jahre 820 bzw. 815 in Thessaloniki geboren.
Heute ist SPASSOVDEN
Heute ist SPASSOVDEN
21.05.2015 10:00:00
Das große Fest Spassovden oder Christi Himmelsfahrt wird mit dem Wunsch für Gesundheit und Glück verbunden. Das Fest ist beweglich und wird 40 Tage nach Ostern, immer am Donnerstag zelebriert.
Hl. Hl. Konstantin und Elena
Hl. Hl. Konstantin und Elena
21.05.2015 08:00:00
Am 21. Mai feiert man das kirchliche Fest von St.St. Konstantin und Helena. Dieser Tag wird in verschiedenen Orten Bulgariens auch als das traditionelle Fest Kostadinovden gefeiert.Namenstag von allen, die Konstantin, Kostadin, Kostadinka, Kojtscho, Dinko, Elena, Elen, Eli, Elitsa heißen.In den meisten Regionen des Landes wird der Tag der St.St. Konstantin und Helena nur als kirchliches Fest zelebriert, das zum Gedenken des Kaisers Konstantin und seiner Mutter Helena gewidmet ist. Während der Regierung vom Kaiser Konstantin wurde der Christentum durch den Edikt von Mailand 313 zur Staatsreligion erklärt. Die Legende schreibt Helena auch die Auffindung des Heiligen Kreuzes in Jerusalem zu.Das Fest trägt auch den Namen Kostadinovden – das letzte Frühlingsfest. Geglaubt wird, dass “ Elenka trüge den Hagel in ihrem Ärmel “, “ Elenka und Kostadin trügen den Hagel in einem Sack”.Mehr Info hier
Bulgarien beteiligt sich erneut an der Europäischen Nacht der Literatur
Am 14. Mai beteiligt sich Bulgarien zum dritten Mal an der „Europäischen Nacht der Literatur“.
Der Tag der Heiligen Slawenapostel Kyrill und Method
Die erste Zelebrierung des Tages der Heiligen Brüder Hl. Kyrill und Hl. Method wurde 1851 vom namhaften bulgarischen Aufklärer Naiden Gerov in Plovdiv organisiert. Heute wird der 11. Mai als kirchlicher Festtag der Heiligen Brüder landesweit begangen. 
9. Mai - der Europatag
9. Mai - der Europatag
09.05.2015 07:00:00
Am 9. Mai 1950 unterbreitete Robert Schuman seinen Vorschlag für ein Vereintes Europa als unerläßliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen.Dieser Vorschlag, der als "Schuman-Erklärung" bekannt wurde, gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union. Heute ist der 9. Mai zu einem Europäischen Symbol (Europatag) geworden, welches zusammen mit der Flagge, der Hymne und der einheitlichen Währung (Euro) die Einheit der Europäischen Union darstellt. An diesem Tag finden Veranstaltungen und Festlichkeiten statt, die Europa seinen Bürgern und die Völker der Union einander näherbringen sollen.
Първо издание на празника „Вино и гурме в Стария Пловдив” ще се проведе в града
Първо издание на празника „Вино и гурме в Стария Пловдив” ще се проведе в града. Той е част от вече утвърдилия се фестивал „Дефиле на младото вино” и цели популяризирането на българското вино и кухня.
Heute ist GERGJOVDEN ( Georgstag)
Heute ist GERGJOVDEN ( Georgstag)
06.05.2015 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Georgi (Georg), Gergana, Ginka, Gina, Galja, Ganka, Gantscho, Gjuro/a, Gjurga, Gotse. Das Nationalfest Gergjovden ( Georgstag), in verschiedenen Regionen Bulgariens bekannt unter den Namen  Gergjuvden, Gjurgjuvden, Gergevden, Jourjovden, ist dem christlichen Heiligen St. Georg gewidmet, der nach dem  Volksglauben als Schützer der Schäfer und der Herden gefeiert wird. Im Altgriechischen bedeutet Georgius “Landwirt”.Ritualtafel: Lammbraten, Ritualbrot, frische Milch, Schafskäse, Joghurt, Schnittlauch, gekochte Weizenkörner, Blätterteigkuchen mit Butter und Käse, Eier.Mehr Info hier
Welttag der Pressefreiheit
Welttag der Pressefreiheit
03.05.2015 10:00:00
Die UNESCO erklärte 1992 den 3. Mai zum Welttag der Pressefreiheit, um die besondere Bedeutung der Pressefreiheit hervorzuheben.
Heute ist BORISOVDEN (Boristag)
Namenstag von allen mit den Namen Boris, Borislav, Borislava