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Das Geheimnis des Turiner Grabtuchs

Das Geheimnis des Turiner Grabtuchs

16.04.2014 10:00:00

Das Grabtuch von Turin bleibt ein Rätsel: Millionen Christen sehen in dem Leinen, das schemenhaft die Züge eines gemarterten und gekreuzigten Mannes zeigt, das in der Bibel erwähnte Leichentuch Jesu und damit ein erstrangiges Dokument seiner Kreuzigung und Auferweckung. Für andere ist es eine Fälschung. Jetzt hat ein italienischer Physiker eine These zur Entstehung vorgelegt, die eine naturwissenschaftliche Fährte zeigt, aber zugleich neue Fragen aufwirft.

Seit 1898 ist die 4,4 Meter lange und 1,1 Meter breite Tuchreliquie Gegenstand einer Forscherdebatte. Damals entdeckte der Fotograf Secondo Pio, dass die schwachen bräunlichen Verfärbungen auf dem Gewebe im Fotonegativ das plastische Bild eines Gekreuzigten zeigen.

Die Tiefe der Verfärbung deutet auf Strahlen
Erklärungsversuche spekulierten über einen Blitz oder chemische Reaktionen infolge von Verwesungsgasen. Erörtert wurde die Möglichkeit eines Abdrucks mit Gipsstaub, mit einem erhitzten oder säurebehandelten Relief. Man vermutete eine Art mittelalterliche Fotografie, bei der eine Glasplatte mit dem Bild des Gekreuzigten auf ein mit lichtempfindlichen Substanzen getränktes Tuch gelegt worden sei, oder sah im Tuch das Werk eines Malergenies wie Leonardo da Vinci.
Auf der Basis früherer Studien hat Giulio Fanti, Professor für mechanische und thermische Messverfahren in Padua, 24 Merkmale aufgelistet, die für das Abbild von Turin charakteristisch sind. Sie umfassen Daten wie die Tiefe der Verfärbung (0,2 Mikrometer, die äußerste Schicht einer Faser) bis zu dem Phänomen, dass das Bild auf der Vorder- und Rückseite des Stoffs erscheint.
Die Mehrheit der vorgeschlagenen Verfahren, so Fanti im „Journal of Imaging Science and Technology“, versagen in mindestens einem Drittel der Punkte. Die meisten Kriterien erfüllt allein eine Gruppe von Ansätzen: Diese rechnen mit einer Entstehung durch Strahlung.

Ein Körper kann nicht soviel Energie produzieren
Fanti lässt diejenigen Hypothesen beiseite, nach denen die Strahlungsenergie von dem Mann im Grabtuch selbst ausging – „soweit wir wissen, kann ein Leichnam nicht die nötige Energie produzieren, um ein Bild auf einem Leinengewebe zu erzeugen“. Aussichtsreich erscheinen aber zwei Modelle: Eine starke elektromagnetische Strahlung, wie sie von Excimerlasern erzeugt wird, und der sogenannte Korona-Effekt; letzterer hätte etwa durch einen Kugelblitz oder durch bei einem Erdbeben austretendes Radon-Gas ausgelöst werden können.
Ein starker Impuls elektromagnetischer Wellen im UV-Bereich wäre imstande, sozusagen durch eine schlagartige Alterung bestimmter Gewebeteile ein Abbild auf einem Leichentuch zu erzeugen. Dieses trüge zudem alle Merkmale eines Toten und hätte einen 3D-Effekt. Das staatliche italienische Energieforschungszentrum ENEA führte in den vergangenen Jahren entsprechende Versuche durch und kam zu beachtlichen Ergebnissen.

Das Hauptproblem ist aber der Energiebedarf: Im Labor gelangen solche Effekte mit einem Excimer-Laser nur auf quadratzentimetergroßen Stoffstückchen. Um ein Bild von der Größe des Grabtuchs zu erzeugen, wären 34.000 Milliarden Watt nötig; das ist gut das Doppelte der Leistung, die derzeit auf der Erde gebraucht wird.

Könnte es eine Korona-Entladung gewesen sein?
Fanti neigt deshalb zur Annahme einer Korona-Entladung. Das ist ein Phänomen, das in der Natur als Elmsfeuer vorkommt und in den 80er-Jahren in Plasmalampen für Lichteffekte auf Parties genutzt wurde. Bei einer solchen elektrischen Entladung entstehen UV-Strahlung, Wärme und Ozon. Sie erzeugen an einem Gewebe Alterungsspuren, die den verfärbten Partien des Grabtuchs gleichen. Fanti konnte eine entsprechende Abbildung herstellen, indem er eine mit einem Tuch bedeckte Hand auf eine handelsübliche Plasmalampe hielt.

Der einzige Punkt, für den laut Fanti der experimentelle Nachweis fehlt, ist, ob die Bilderzeugung auch mit einem ganzen Menschen funktioniert. Ein Test wäre heikel. Möglicherweise würden mehrere zehntausend Volt benötigt, zudem eventuell Mengen von radioaktivem Gas als Ladungsträger. Vielleicht, so räumt der Forscher ein, würde auch jeder Laborversuch scheitern: Und zwar, wenn die legendäre Reliquie tatsächlich „ein Nebenprodukt der Auferstehung“ wäre.

22.September - Tag der Unabhängigkeit
Am 22.September 1908 erklärte der bulgarische Fürst Ferdinand in der alten Hauptstadt Bulgariens die Unabhängigkeit Bulgariens vom Osmanischen Reich. Dieser Staatsakt stelle den natürlichen Abschluss des über Jahrhunderte gedauerte Freiheitskampfes dar.Das Osmanische Reich und die Großen Mächte erkannten offiziell die Unabhängigkeit von Bulgarien an.Am 10.September 1998 erklärte das Parlament diesen Tag zum offiziellen Nationalfeiertag.
WYARA, NADESCHDA und LJUBOV (Glaube, Hoffnung und Liebe) und ihre Mutter SOPHIA
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Neues Schuljahr beginnt – 64.000 Erstklässler
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Das 18. Theaterfestival “Bühne auf dem Kreuzweg” startet heute Abend mit der Premiere von “Der Aufstieg” des Plovdiver Dramatischen Theaters.
Jahrestag in unserer Geschichte: im Jahre 924 schließen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos temporären Frieden
924 schlossen der BG Zar Simeon der Große und der byzantinische Imperator Romanos I Lekapenos vor den Mauern von Konstantinopel ein temporäres Friedensabkommen. Simeon I. (893 - 927) war der dritte Sohn Boris', dem ersten christlichen Herrscher Bulgariens. Simeons Regierungszeit stand im Zeichen eines Krieges gegen Byzanz (obwohl er dort erzogen worden war), in dessen Verlauf die Bulgaren ihr Territorium beträchtlich ausweiten konnten. Simeon marschierte mehrmals vor die Tore Konstantinopels, konnte die Stadt aber freilich nie einnehmen. Unterstützung erhielten die Bulgaren während der Kämpfe von den Petschenegen, während sich die Ungarn und die Kroaten mit Byzanz verbündeten.Seine Regierung wurde später das "goldene Jahrhundert" der bulgarischen Kultur benannt. Gründe dafür waren die Verbreitung des slawischen Alphabets in Bulgarien und das Entstehen vieler Bücher in slawischer Sprache. Simeon I. verlegte die Hauptstadt von Bulgarien nach Preslav, weil er den neu christianisierten Staat von den heidischen Wurzeln seiner Vorfahren lösen wollte. Preslav selbst ließ er ausbauen und zahlreiche Kirchen und Klöster errichten.Während der Regierung von Simeon I. umfasste das bulgarische Reich die heutigen Territorien von Bulgarien, Rumänien und Mazedonien sowie große Teile von Serbien, Albanien und Griechenland. 908, ein Jahr nach einem Sieg Simeons über das byzantinische Heer bei Acheloj, wurde die bulgarische orthodoxe Kirche Patriarchalkirche.. 919 verheiratete er seine Tochter Helene mit Kaiser Konstantin VII und wurde im Jahr darauf zum Mitkaiser erhoben.Simeon I. starb aufgrund eines Herzinfarktes am 27.Mai 927.  
MARIÄ GEBURT (Die Geburt der gesegneten Mutter Gottes)
In der Nacht auf Mariä Geburt mussten die Kranken ein spezielles Ritual vollführen, genannt sarek (vom bulgarischen Wort für Schwur, Gelübde abgeleitet).Zunächst musste ein Ritualbrot gebacken werden, das mit einem Armband einer jungen Braut und einer gebastelten Puppe geschmückt wurde. Das Brot musste mit Honig bestrichen werden.Wenn das Brot fertig war, gab man es dem Kranken, der es brach. Das erste Stück warf er in den Schornstein und das zweite aß er, indem er sprach: „Solange ich lebe, soll es für die Krankheit Honigbrot geben, und für mich – ewige Gesundheit!“ Dann goss er ein paar Tropfen Rotwein auf den Boden, die für die Krankheit gedacht waren, und trank selbst den Rest aus. Die alten Menschen pflegten zu sagen, dass sich danach die Krankheit verabschiedet.Die Verehrung der gesegneten Jungfrau Maria findet an 5 Tagen im kirchlichen Kalender statt. Die Heilige Mutter Gottes wird von der Orthodoxen Kirche an folgenden Festtagen verehrt:• 25. März, Verkündung des Herrn an Maria, der Tag, an dem der Engelsbote Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigte (“Blagoveschtenie” Tag in Bulgarien)• 15. August, Mariä Himmelfahrt (Goljama Bogoroditsa in Bulgarien)• 21. November, Mariä Tempelgang oder Mariä Opferung• 2. Februar , Darstellung des Herrn im Tempel• 8.September, die Geburt der Heiligen Mutter Gottes.
Bulgarien feiert Tag seiner Vereinigung
Am 6. September begeht Bulgarien 125 Jahre seit der Vereinigung von Fürstentum Bulgarien und Ostrumelien. Nach der Befreiung des Landes von der türkischen Fremdherrschaft wurde kraft des Berliner Vertrages im Jahr 1878 Südbulgarien, das auf Bestehen der britischen Diplomatie Ostrumelien genannt wurde, vom bulgarischen Staat getrennt und erneut in das Osmanische Reich eingegliedert. Die bulgarische Bevölkerung konnte diese ungerechte Entscheidung nicht akzeptieren. In ganz Südbulgarien fanden Massendemonstrationen und Versammlungen zur Unterstützung der Vereinigung statt. Der Widerstand der Bulgaren führte mehrere Jahre später zum Erfolg. Am 6. September 1885 wurde in Plowdiw die Vereinigung vom Fürstentum Bulgarien mit Ostrumelien erklärt. Damit gewann unser Land an politischer, wirtschaftlicher und geistiger Macht.Anlässlich der Vereinigungsfeiern wurden im ganzen Land Gottesdienste zum Angedenken an jene heldenhaften Bulgaren zelebriert, die ihr Leben und Werk der Vereinigung unseres Vaterlands gewidmet haben.
Puppenspielfestival „Zwei sind zu wenig – drei sind zu viel“ startet heute
Das 21. Puppenspielfestival „Zwei sind zu wenig – drei sind zu viel“ startet heute in Plovdiv und wird bis zum 7. September andauern.